Haushaltslage der Stadt Bonn

SPD-Fraktionschefin Bärbel Richter fordert Nachtragshaushalt

BONN. Die kritische Haushaltslage der Stadt Bonn mit einem Schuldenberg von aktuell 1,6 Milliarden Euro nimmt die SPD erneut zum Anlass, die Finanzpolitik der schwarz-grünen Ratsmehrheit zu kritisieren. mehr...

1,63 Milliarden Euro

Wie kommt Bonn aus der Schuldenfalle?

BONN. Am 25. Mai haben die Bonner die Wahl: Wer soll für die nächsten fünf Jahre im Rat die Geschicke der Stadt lenken? Mit mehreren Themenschwerpunkten möchte der General-Anzeiger in den kommenden Wochen die Entscheidung erleichtern. Heute geht es um die städtische Finanznot. Befragt wurden alle bereits im Rat vertretenen Fraktionen. mehr...

Personalversammlung im Sportpark Nord

Finanznot beschäftigt städtische Mitarbeiter

BONN. Müssen Erzieherinnen Schnee schippen? Die aktuelle Haushaltssperre des Stadtkämmerers und ihre Folgen für die Arbeit der städtischen Bediensteten stand auf einer Personalversammlung Dienstagnachmittag im Mittelpunkt. mehr...

BürgerBegehren Bonner Oper

Initiative: Stadt ist nicht neutral

BONN. Schwere Vorwürfe erhebt die Initiative BürgerBegehren Bonner Oper (IBBBO) gegen die Stadtverwaltung. Sie würde sich nicht neutral verhalten und verbreite falsche Tatsachenbehauptungen, so der Sprecher der Initiative, Franz Veit. Natürlich könnten zum Beispiel Opernverträge "gekündigt und sogar neu verhandelt werden". Außerdem strebe die Initiative "keine sofortige Schließung" der Oper an. mehr...

Initiative BürgerBegehren Bonner Oper

Beethoven Orchester schreibt offenen Brief

BONN. Die Musiker des Beethoven Orchesters sind entsetzt über das eingeleitete Bürgerbegehren der Initiative BürgerBegehren Bonner Oper (IBBBO) und haben einen offenen Brief an Initiator Franz Veit geschrieben. mehr...

Haushaltssperre in Bonn

Rat nimmt Zuschusskürzungen zurück

BONN. Die desaströse Haushaltslage beschäftigte am Donnerstagabend erneut den Stadtrat. Anlass war die kürzlich von Stadtkämmerer Ludger Sander erlassene Haushaltssperre. mehr...

Brief an OB Nimptsch

Caritas und Diakonie warnen vor Einschnitten

BONN. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege warnt die Stadt vor den sozialen Folgen von Sparmaßnahmen. In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch fordern Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider und Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher, auf Kürzungen bei den sozialen Aufgaben zu verzichten. Man sehe die "angekündigten Maßnahmenpakete" mit Sorge. mehr...

Stadt verweist auf gültigen Vertrag

Opern-Bürgerbegehren wirkungslos?

BONN. Das Bürgerbegehren zu Einsparungen bei der Bonner Oper ist aus Sicht der Stadtverwaltung wirkungslos. Denn die Stadt sei bis zum 31. Juli 2018 an den Vertrag mit Bernhard Helmich gebunden. mehr...

Initiative startet Bürgerbegehren

Zuschüsse für die Oper sollen drastisch gestrichen werden

BONN. Ein Jahr nach ihrer Gründung macht die Initiative BürgerBegehren Bonner Oper (IBBBO) ernst: Seit Dienstag sammelt sie nun Unterschriften für ein Bürgerbegehren, damit bei der Bonner Oper kräftig gespart wird. Trotz Haushaltssperre werde das Thema im Stadtrat nach wie vor tabuisiert, meint Franz Veit, Sprecher der IBBBO. mehr...

Stadt Bonn

Personalrat Christoph Busch kritisiert Verwaltungsspitze und Politik

BONN. Der Personalrat der Stadt Bonn schlägt Alarm: Durch die von Stadtkämmerer Ludger Sander verhängte Haushaltssperre würden die Mitarbeiter wie Zitronen ausgequetscht, beklagt Personalrat Christoph Busch. mehr...

Haushalt in Bonn

Fraktionen zanken sich um Ausweg aus der Misere

BONN. Im Finanzausschuss ist Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch nur selten zu Gast. Doch wenn - finanziell gesehen - in Bonn der Baum brennt, dann informiert er das Expertengremium des Rates doch lieber aus erster Hand. mehr...

Haushalt in Bonn

Schwarz-Grün kippt Kürzung

BONN. CDU und Grüne haben Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und Stadtkämmerer Ludger Sander (CDU) am Donnerstag die rote Karte gezeigt: Die Ratsmehrheit will in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag, 14. November, die von der Stadtspitze verhängte Haushaltssperre verändern und die Kürzung der Zuschüsse an die freie Kultur und die Sportververeine komplett zurücknehmen. mehr...

Haushaltssanierung

OB Jürgen Nimptsch bittet alle Bonner zur Kasse

BONN. Man gibt dem Ding einen neuen Namen und schon klingt es gleich viel harmloser: Bürgerabgabe. Damit sollen sich die Bonner an der Haushaltskonsolidierung beteiligen, forderten Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und Stadtkämmerer Ludger Sander (CDU) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Rathaus. mehr...

Grundsteuererhöhung in Bonn

Bürger sollen mithelfen, den Haushalt zu sanieren

BONN. Die Stadt Bonn will ihre Bürger stärker zur Kasse bitten: Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Stadtkämmerer Ludger Sander planen für 2015 die Einführung einer sogenannten Bürgerabgabe auf Zeit. Sie soll dazu dienen, die hoch verschuldete Stadt Bonn aus ihrer dramatischen Finanznot zu retten. Der städtische Schuldenberg ist Sander zufolge inzwischen auf rund 1,6 Milliarden Euro angewachsen. Das macht eine Pro-Kopf-Verschuldung von 5200 Euro. mehr...

Stadt Bonn

Bürger sollen für Schuldenabbau zur Kasse gebeten werden

BONN. Die Stadt Bonn steckt in tiefer Geldnot. Auf jeden Einwohner kommen 5200 Euro Schulden. Nun sollen die Bürger mit Zusatzabgaben dazu beitragen, dass alles wieder ins Lot kommt. mehr...

Stadt Bonn

Haushaltssperre kann für Teile der freien Kulturszene das Aus bedeuten

BONN. "Wir sind am absoluten Limit. Wir wissen nicht, wie und ob wir den Betrieb noch länger aufrechterhalten können." Jürgen Becker, Leiter des Theaters und Geschäftsführer der Brotfabrik, steht mit seinem Problem nicht alleine. Mit der von Stadtkämmerer Professor Ludger Sander verordneten Haushaltssperre sehen die Sport- und die freie Kulturszene ihren Bestand massiv gefährdet. mehr...

Bonn in der Schuldenfalle

Das Ende der Spielräume

BONN. Wir haben es nochmals geschafft, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen", sagte Stadtkämmerer Professor Ludger Sander Anfang September 2012, als er den Entwurf zum Bonner Doppelhaushalt 2013/14 vorstellte. Das klang nach "gerade so geschafft". mehr...

Stadt Bonn

Kämmerer Ludger Sander verhängt sofortige Haushaltssperre

BONN. Die Stadt Bonn muss den Gürtel noch enger schnallen als bisher angenommen. Damit die Bundesstadt nicht in den Nothaushalt gerät und sämtliche Handlungsspielräume an die Bezirksregierung Köln abtreten muss, zog Stadtkämmerer Ludger Sander jetzt die Notbremse. mehr...

In der Schuldenfall, Teil 12

Gesucht: Lobbyisten für gesunde Finanzen

BONN. Was sind die Grundbedürfnisse eines Bürgers? Sicherheit auf der Straße und auf dem Konto, gute Luft, nächtliche Ruhe und um die Ecke Einkaufsmöglichkeit, Kita, Grundschule und eine Haltestelle von Bus oder Bahn. Vielleicht. Was sind die Grundbedürfnisse von Kommunalpolitikern? Kein Nothaushalt, gutes Stadtimage, zufriedene Bürger, gute Wiederwahl-Aussichten, ausreichend Steuer-Einnahmen für "Gestaltungsmöglichkeiten". Vielleicht. mehr...

In der Schuldenfalle, Teil 11

Kürzungen gehen an die Existenz freier Kultur-Einrichtungen

BONN. Mit rund 2,2 Millionen Euro fördert die Stadt Bonn jährlich die sogenannte freie Kultur. Laut Haushaltsplan wurden 2011 genau 2.140.343 ausbezahlt, also 83.457 Euro weniger als ursprünglich angesetzt. "Der Haushaltsplan legt ja lediglich die Deckelung einer Förderung fest. Was ich tatsächlich ausbezahle, hängt von der Prüfung im Einzelfall ab", sagt Kulturamtschef Hans-Jakob Heuser. mehr...

Bonner Sportclubs

Löchrige Dächer, wachsende Geldnot

BONN. Sportclubs mit vereinseigenen Anlagen beklagen Wegfall der Zuschüsse und Bescheide über Niederschlagsabwassergebühren. Es ist knapp ein Jahr her. Am 1. Dezember 2011 erhielten die Bonner Clubs mit vereinseigenen Anlagen von der Stadt mitgeteilt, dass die Zuschüsse für das laufende Jahr und auch künftig nicht mehr gezahlt würden. mehr...

Themen der Serie

Die GA-Serie „In der Schuldenfalle“ umfasst zwölf Folgen. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit folgenden Themen:

  • Patient Deutschland
  • NRW-Städte in der Abwärtsspirale
  • Finanz- und Bankenkrise:Warumfürchten Stadtkämmerer Basel III?
  • Bonn und sein Hauptstadterbe
  • Ein Tag in Bonn:Was kostet was?
  • Die Crux, ein Theater zu schließen
  • Bonns Sportlermucken auf
  • Pro und Contra zur Bonner Kultur
  • Schattenhaushalte
  • Was will der Bonner Bürger?
  • Kürzungen für freie Kultur-Einrichtungen
  • Lobbyisten für gesunde Finanzen
Bonns Schuldenuhr im Internet
haushalt der Stadt Bonn 2013

Wie weit ist Bonn vom Nothaushalt entfernt?

Nach dem städtischen Haushaltsplan 2013/14 nur noch 869.627 Euro im Jahr 2013. Das klingt viel, ist aber wenig in einem Haushalt, der 1.000.000.000 Euro umfasst.

Da Bonn beim Eigenkapital-Verbrauch in 2012 die magische Fünf-Prozent-Grenze gleich um fast das Dreifache übersprang, muss die Stadt in 2013 eisern die NKF-Regeln einhalten.

Gleichzeitig sank das Eigenkapital von 1,50 Milliarden (2012) auf 1,29 Milliarden (2013). 5 Prozent des Eigenkapitals sind in 2013 nur noch ewa 64,8 Millionen Euro. Um mehr darf die Stadt sich in 2013 nicht neu verschulden. Geplant sind 63,9 Millionen.

Die Kassenkredite (städtischer Dispo) sind für 2013 mit rund 460 Millionen zu 1,25 Prozent Zinsen veranschlagt. Steigt dieser Zins nur um nur 0,25 Prozent, landet die Stadt Bonn im Nothaush