Nach dem Bombenfund am Bonner Hauptbahnhof

Friedrich will mehr Geld für Videoüberwachung

BONN.  Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) fordert für den Haushalt 2014 mehr Geld für die Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen.
Videoüberwachung in Bonn: Vor allem in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen werden Kameras eingesetzt.
							Foto: Max Malsch
Videoüberwachung in Bonn: Vor allem in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen werden Kameras eingesetzt. Foto: Max Malsch

"Wir haben im jetzigen Haushalt 2013 bereits eine Verstärkung der finanziellen Mittel, auch für die Videoüberwachung, vorgenommen. Ich werde dem Finanzminister vorschlagen, eine weitere Verstärkung auch für den Haushalt 2014 vorzusehen", sagte Friedrich am Dienstag dem Sender Phoenix.

Ein versuchter Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof hatte im Dezember neuen Streit über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ausgelöst.

Friedrich zeigte sich überzeugt, dass eine Ausweitung der Videoüberwachung zu mehr Sicherheit führt: "Ich bin dezidiert dafür, dass wir die Videoüberwachung verstärken. Wenn ich weiß, dass ich gefilmt werde, dann hat das sicher eine abschreckende Wirkung."

Weitere Informationen zum Bombenfund am Bonner Hauptbahnhof finden Sie im GA-Spezial.

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