Friedrichstraße

Zitterpartie ums weiße Dinner

Bonn. Eine einzige Zitterpartie brachte das Dîner en blanc in der Friedrichstraße in diesem regnerischen Sommer im Vorfeld für alle Beteiligten mit sich: Regnet's? Oder regnet's nicht?

Eine Frage, die essenzielle Bedeutung erlangt, will man seinen halben Hausstand nebst opulentem Picknick einpacken und in die Innenstadt tragen. Oder, so wie die Geschäftsleute aus der Friedrichstraße nun schon zum vierten Mal, den Rahmen dafür organisieren, dass sich an einem möglichst sonnigen Sommerabend ganz in Weiß gekleidete Menschen zu einem Massenpicknick treffen. [kein Linktext vorhanden]

Da wollen Biertische und -bänke besorgt und in der Straße verteilt werden. Seidige Hussen stapeln sich, um dem Holzmobiliar ein festliches Gewand zu verleihen. Gedeckt mit Kerzen und Blumenschmuck, Porzellan und Speisen, machte das Dîner en blanc, dessen Ursprung auf eine Pariser Geburtstagsfeier zurückgeht, die wegen der Vielzahl der Gäste in den Bois de Boulogne verlegt wurde, seinem Namen wieder alle Ehre. Nicht zuletzt weil auch der Wettergott ein Einsehen hatte.