Bundestagswahl am 24. September

Zehn Direktkandidaten in Bonn zur Wahl zugelassen

Stadtkämmerin Margarete Heidler.

Stadtkämmerin Margarete Heidler.

Bonn. Der Kreiswahlausschuss hat vor dem Bundestagsvotum am 24. September grünes Licht gegeben. Das Wählerverzeichnis erstellt die Stadtverwaltung im August.

Die erste Hürde ist genommen: Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag in öffentlicher Sitzung zehn Kandidaten grünes Licht für ihrer Kandidatur zur Bundestagswahl gegeben. Das teilte das Presseamt auf Anfrage mit. Unter dem Vorsitz von Stadtkämmerin Margarete Heidler hat der Kreiswahlausschuss entschieden, welche Bewerberinnen und Bewerber zur Bundestagswahl zugelassen werden.

Im Wahlkreis 96, der das Stadtgebiet Bonns umfasst, sind bis zum Ende der Einreichungsfrist am 17. Juli insgesamt zehn Kandidaten - drei Frauen und sieben Männer - gemeldet worden. Neun Bewerberinnen und Bewerber um das Direktmandat sind von Parteien aufgestellt worden, eine Kandidatin tritt als Einzelbewerberin an.

Für das Bonner Direktmandat sind bis zum Stichtag folgende Vorschläge eingereicht (in der Reihenfolge des Eingangs): Ulrich Kelber (SPD), Katja Dörner (Grüne), Sascha Ulbrich (AfD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Werner Bader (Freie Wähler), Jürgen Repschläger (Die Linke), Claudia Lücking-Michel (CDU), Dominik Haffner (Die Partei), Quo-Chir Luong (Kennwort: Internationalistische Liste), Mehdi Ebrahimi Zadeh (Piraten). Alle Kandidaten sind zur Wahl zugelassen. Sascha Ulbrich, Werner Bader und Mehdi Ebrahimi Zadeh waren bereits für ihre jeweiligen Parteien zur Landtagswahl angetreten.

Das Wählerverzeichnis für die Bundestagswahl am Sonntag, 24. September, wird das Wahlamt im August erstellen. Wer sich bis Freitag, 11. August, nach seinem Umzug an- oder umgemeldet hat, wird automatisch in das Wählerverzeichnis eingetragen und erhält seine Wahlbenachrichtigung, die bis zum 2. September allen Wahlberechtigten zugegangen sein soll. Weitere Informationen finden Bürger auf der Internetseite der Stadt www.bonn.de.