Anstieg für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis

Wo die Bevölkerungsdichte am höchsten ist

In Bonn ist die Einwohnerzahl seit 2011 gestiegen.

Bonn. Die Einwohnerzahl in Bonn ist im Vergleich zu 2011 weiter gestiegen. Mehr als 15.000 Menschen sind seitdem hinzugekommen. Aber auch im Rhein-Sieg-Kreis gibt es Veränderungen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes NRW leben in Bonn derzeit 323.122 Menschen (Stand 30. Juni 2017). 2011 waren es noch 307.530. Damit ist die Zahl in den vergangenen Jahren um 15.592 gewachsen. Mittlerweile steht die Bundesstadt bei einer Bevölkerungsdichte von 2291 Menschen pro Quadratkilometer.

Im Rhein-Sieg-Kreis bleibt Troisdorf die Stadt mit den meisten Einwohnern (74.659). Dahinter folgen Sankt Augustin (56.045), Bornheim (47.936) und Hennef (47.377). Erst dann kommt die Kreisstadt Siegburg mit 41.239 Einwohnern.

Was den Zuwachs der Einwohnerzahl betrifft, liegt Siegburg jedoch weit vorne. 2430 Menschen sind seit 2011 hinzugekommen. Davor liegt nur Hennef mit 2440 zusätzlichen Bürgern. Bornheim (plus 1616) oder Königswinter (plus 974) als ähnlich große Städte erzielten hingegen in Relation zu ihrer Einwohnerzahl einen vergleichsweise geringen Zuwachs.

Kaum verändert haben sich die Zahlen auch in den beiden Gemeinden Windeck (plus 17 auf 18.912 Einwohner) und Neunkirchen-Seelscheid (plus 54 auf 19.798), während Ruppichteroth immerhin 184 neue Bürger seit 2011 zählt und nun bei 10.406 Einwohnern liegt.

Die einzige Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, die rückläufige Zahlen aufweist, ist Eitorf. 2011 wohnten dort noch 18.750 Menschen. Heute sind es lediglich 18.706.

Die Bevölkerungsdichte ist in der Kreisstadt Siegburg mit 1758 Menschen pro Quadratkilometer am höchsten. Dahinter folgen Sankt Augustin (1638) und Troisdorf (1204). Viel Platz gibt es hingegen in Ruppichteroth (168), Windeck (176) und Much (185), die allesamt am äußersten Rand des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises liegen.

Positive Wanderungsbewegungen in NRW

Ende Juni 2017 lebten in Nordrhein-Westfalen insgesamt 17.894.182 Menschen. Davon waren 50,9 Prozent weiblich. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Bevölkerungszahl damit um 18.369 Einwohner (plus 0,1 Prozent) höher als ein Jahr zuvor.

Der Anstieg resultiert aus einer positiven Bilanz bei den Wanderungsbewegungen, wie die Statistiker mitteilen: Es zogen 27.556 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen.