Neue Pläne vorgestellt

Wie geht es weiter mit der Sanierung der A565?

Bei einer Infoveranstaltung stellte der Landesbetrieb 2017 verschiedene Varianten für den sanierungsbedürftigen Tausendfüßler vor.

Bei einer Infoveranstaltung stellte der Landesbetrieb 2017 verschiedene Varianten für den sanierungsbedürftigen Tausendfüßler vor.

Bonn. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat neue Pläne für die Sanierung der A565 zwischen dem Kreuz Bonn-Nord und der Anschlussstelle Hardtberg. "Die Priorisierung hat sich verändert", äußerte sich die Projektleiterin.

Die Sanierung der Autobahn  565 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn-Nord und der Anschlussstelle Hardtberg wird künftig als eine Einheit gesehen. Bislang betrachtete das NRW-Verkehrsministerium die Teilstück als voneinander unabhängige Baustellen, bei denen der Neubau des Tausendfüßlers von Bonn-Nord bis Endenich als wichtiger angesehen wurde. Das sich südlich anschließende Stück bis zur Abfahrt Hardtberg sollte zwar ebenfalls sechsspurig ausgebaut werden, war bislang aber nicht so gesondert wie der Tausendfüßler im Bundesverkehrswegeplan hervorgehoben worden.

„Für diesen südlichen Abschnitt hat sich nun die Priorisierung verändert“, sagt Friederike Schaffrath vom Landesbetrieb Straßen NRW. Konkret bedeute das, dass die Ingenieure jetzt mit den Vorbereitungen für die Baupläne beginnen müssen. Demnach soll nach ersten Einschätzungen, sofern die Sanierung des Tausendfüßlers zwischen Bonn-Nord und Endenich wie vorgesehen Ende 2021 beginnt, nach einer ungefähren Bauzeit von fünfeinhalb Jahren die Strecke bis Hardtberg folgen. „Wir gehen alleine wegen der Baustellenkoordination nicht davon aus, dass wir zeitgleich bauen können“, sagte Schaffrath dem GA. Problematisch sei das Areal in Endenich, weil es dort wegen des angrenzenden Wohngebiets sehr eng sei.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Déus und Christos Katzidis begrüßen die Änderung. „Damit sind zukünftig ein weiterer Ausbau der Strecke möglich und eine nachhaltige Entlastung des Engpasses“, teilen sie mit.