Pavillon in der Sporthalle Vor 50 Jahren eröffnete Haribo in Bonn den ersten Betriebskindergarten

Haribo macht Kinder froh - den Slogan gibt es seit Jahrzehnten.

BONN. Am Freitag, 2. August 1968, eröffnete Haribo den ersten Betriebskindergarten in Bonn. Ungewöhnlich war der Ort, an dem die Kinder von fortan betreut wurden.

Freitag, 2. August 1968: Der erste Betriebskindergarten in Bonn öffnet bei den Haribo-Werken. Täglich von 7.30 bis 17 Uhr können die Sprösslinge der Angestellten dort spielen. Ungewöhnlich ist der Ort der Kinderbetreuung: In der äußersten Ecke der Sporthalle der Süßwarenfabrik ist ein Spielfeld abgeteilt worden, auf dem nun ein Pavillon ohne Dach steht.

Eine große gelbe Holzente markiert den Eingang ins Kinderreich, das 25 drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen Platz bietet. Unter der Obhut einer staatlich anerkannten Kindergärtnerin tummeln sich die Kleinen im geräumigen, mit roten und blauen Karomatten ausgelegten Spielzimmer. Die Wände zieren Blumen und Tiere im Bilderbuchstil sowie ein großer Hampelmann.

Im Nebenraum stehen kleine Stockwerkbetten für die Mittagsruhe. Ein weiteres Zimmer mit Bett, Arbeitstisch und Telefon steht der Kindergärtnerin zur Verfügung. Mittags wird der Nachwuchs mit Kinderkost aus der Haribo-Kantinenküche versorgt.

Wie Werbeleiter Fred Friedmeyer von den Haribo-Werken erläutert, kann zur etwaigen Erweiterung des Betriebskindergartens noch ein zweites Spielfeld der Sporthalle abgetrennt und bebaut werden. Außerdem soll auf dem Firmengelände ein Spielplatz entstehen.

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