Aktionen auf dem Münsterplatz

Viele Besucher beim Tag der Elektromobilität in Bonn

Ein Auto wird an einer Elektro-Ladesäule aufgeladen.

Ein Auto wird an einer Elektro-Ladesäule aufgeladen.

Bonn. Das Besucherinteresse beim Tag der Elektromobilität auf dem Münsterplatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Zu sehen gab Elektroautos, aber auch andere Möglichkeiten der Fortbewegung.

Wie man energieeffizient und umweltschonend von A nach B kommt, erfuhren die Besucher des Tags der Elektromobilität am Samstag. Von 11 bis 18 Uhr konnten sie sich auf dem Bonner Münsterplatz über den neuesten Stand der Technik informieren. Neben den Ständen der Stadtwerke Bonn (SBW) und dem ADFC Bonn/Rhein-Sieg präsentierten Hersteller ihre Elektro- und Hybridfahrzeuge, E-Bikes, Pedelecs und Ladestationen. Für Fragen der interessieren Besucher war genügend Zeit, denn für Kinder stand ein E-Mini-Auto-Parcours und professionelle Kinderbetreuung bereit.

Während Besucher bei den elektrischen Autos einen Blick in Fahrerraum oder unter die Motorhaube werfen konnten, waren an den Ständen daneben E-Bikes und Pedelecs zum Testfahren bereit. Das Pedelec, von Englisch: Pedal Electric Cycle, ist eine Form des Elektrofahrrads, bei der der Elektroantrieb nur unterstützt, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt. Der ADFC Bonn/Rhein-Sieg bietet für solche Gefährte mittlerweile auch Kurse an. „Wir haben heute wirklich gut zu tun und auch schon etliche neue Mitglieder gewonnen“, erklärte Vorsitzende Annette Quaedvlieg.

„Das Interesse ist riesig, viel größer als noch vor einem Jahr“, fand auch Christoph Caspary, Energieeffizienzberater von SWB Energie und Wasser. Die Stadtwerke engagierten sich etwa mit dem Bau und Betrieb von E-Tankstellen und einem Förderprogramm für die Anschaffung von Fahrzeugen. Zudem seien sechs Elektrobusse im Linieneinsatz und im SWB-Fuhrpark stünden sechs weitere Elektroautos zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das SWB Kundencenter einen kostenloses E-Bike-Verleih. Bis zu 100 Euro gibt es für die Anschaffung von E-Bikes, wenn der Käufer umweltfreundlichen Strom von ihnen bezieht. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Nachhaltigkeit in der Stadt voranzubringen.“