Seilbahn in Bonn

Verbände raten zu sachlicher Debatte

Bonn. Sieben Verkehrs- und Umweltverbände aus der Region sprechen sich für eine Versachlichung der Diskussion über den möglichen Bau einer Seilbahn zwischen Bundesviertel und Venusberg mit Verlängerung auf die rechte Rheinseite aus.

Grundsätzlich begrüßen sieben Verkehrs- und Umweltverbände aus der Region die Entscheidung der Stadt, in einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob ein solches Verkehrsmittel das Potenzial hat, innerstädtische Verkehrsprobleme zu lösen und die vielbefahrenen Straßen zur Uniklinik zu entlasten.

Im März sollen die Ergebnisse des Gutachtens vorliegen. Erst danach lägen belastbare Ergebnisse vor, auf deren Grundlage "Befürworter und Gegner" einer Seilbahn öffentlich und sachlich ihre Argumente austauschen sollten, so die Verbände in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Gründung einer Bürgerinitiative gegen eine Seilbahn halten sie für einen "deutlichen Fortschritt im Vergleich zu den zum Teil anonymen Angriffen der vergangenen Wochen auf der städtischen Webseite zur Diskussion über die Seilbahn".

Die Stellungnahme haben der Fahrradclub ADFC, der Verkehrsclub VCD, der BUND, das Verkehrsforum Bonner Bürgerinitiativen, die Anwohnerinitiative Venusberg, der Verein Lebenswertes Siebengebirge und der Studierendenausschuss der Uni Bonn AStA unterzeichnet.