Verkehr auf der B9 in Bonn

Stadt testet am Trajektknoten neue Verkehrsführung

Der Trajektknoten in Bonn.

Der Trajektknoten in Bonn.

Bonn. Am vielbefahrenen Trajektknoten auf der B9 hat die Stadt Bonn seit vergangenem Dienstag die Verkehrsführung verändert. Am Freitag werden weitere Markierungen angebracht.

Die Bundesstraße 9 gehört zu den meistbefahrenen Straßen in Bonn. Täglich passieren Tausende Autofahrer dort den Trajektknoten. Besonders zu Stoßzeiten ist das Verkehrsaufkommen hoch. Es kommt zu Staus und die Unfälle häufen sich. Daher prüft die Stadt seit vergangenem Donnerstag eine neue Verkehrsführung am Trajektknoten. 2018 registrierte die Polizei dort 44 Unfälle. 2017 hatte es dort 50 Unfälle gegeben, doppelt so viele wie 2015. Die Stadt setzt daher an diesem Kreisel eine Maßgabe der Unfallkommission um.

Da insbesondere der Knotenpunkt nach wie vor eine sogenannte Unfallhäufungsstelle sei, wird die Spuraufteilung testweise verändert. Mit gelben Markierungen wird der fließende Verkehr vorsortiert, um plötzliche Spurwechsel im Kreisel zu vermeiden, teilte das Presseamt am Dienstag auf Anfrage mit.

In Richtung Bad Godesberg gibt es nun zwei Spuren für Linksabbieger und zwei Geradeausspuren, in Richtung Bonn eine Spur für Linksabbieger und zwei Geradeausspuren. „Da dies zunächst nur eine Probephase ist, sind die Spuren gelb“, so die Stadt. Am Freitag werden zudem auf den Geradeausspuren weiße, dauerhafte „B9“-Markierungen angebracht. Die Markierungsarbeiten finden laut Presseamt außerhalb der Stoßzeiten statt. Dafür muss zeitweise jeweils ein Fahrstreifen gesperrt werden.