Gefahr durch Hitze und Trockenheit

Stadt bittet um Wasserspenden für Bonner Bäume

Der Stadtgarten aus der Luft: Im Hintergrund der Rhein und das Beueler Ufer, links der Alte Zoll, rechts das Hotel Königshof.

Die Bäume in Bonn leiden unter der aktuellen Trockenheit.

Bonn. Die aktuelle Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit sind eine ernstzunehmende Gefahr für die Bonner Bäume. Die Stadt hat nun reagiert und bittet die Bürger um Hilfe.

Sie spenden Schatten, reinigen die Luft und verschönern das Stadtbild, aber jetzt brauchen sie Hilfe: Die Bonner Bäume leiden unter der Hitze und der extremen Trockenheit der vergangenen Wochen. Deshalb bittet das Amt für Stadtgrün die Bürger um Wasserspenden.

"Jeder Eimer Wasser hilft den Bäumen, die Trockenperiode zu überstehen", sagt Amtsleiter Dieter Fuchs. "Besonders junge Straßenbäume leider unter dem Wassermangel, weil sie noch nicht genügend Wurzeln ausbilden konnten, um im Boden gespeichertes Wasser zu erreichen", erklärt der Fachmann.

Der Boden ist durch die Hitze zurzeit sehr hart. Deswegen empfiehlt das Amt für Stadtgrün, die Erde erst etwas anzufeuchten und dann nachzugießen, damit das Wasser nicht wegläuft. Für Bäume seien mindestens drei Eimer Wasser alle zwei Tage optimal. Auch Sträucher in Pflanzenkübeln und andere Pflanzen sind nach Angaben der Stadt auf zusätzliche Wasserspenden angewiesen.