Streit um Schwimmbad-Neubau

Stadt Bonn trifft sich mit Gegnern des Wasserland-Bads

Symbolfoto: Ein Schwimmer im Friesdorfer Schwimmbad.

Symbolfoto: Ein Schwimmer im Friesdorfer Schwimmbad.

Bonn. Trotz Kritik an Oberbürgermeister Ashok Sridharan suchen die Betreiber des Wasserland-Bürgerbegehrens das Gespräch mit der Stadtverwaltung.

Die Bürgerinitiativen „Kurfürstenbad bleibt!“ und „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ hätten um ein Treffen gebeten, um eine einvernehmliche Lösung des Streits um die Kostenschätzung des Bürgerbegehrens auszuloten, teilte Sridharan in der Nacht zum Dienstag während einer Sondersitzung des Stadtrates mit.

Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Stadt vorige Woche auf Antrag der Bürgerinitiativen in einer einstweiligen Anordnung verpflichtet, die amtliche Kostenschätzung zu korrigieren, die auf den Unterschriftenlisten des Bürgerbegehrens abgedruckt ist. Diese sei teilweise „nicht plausibel“. Die Stadtverwaltung habe unter anderem die Sanierung der beiden alten Bäder als Alternative zum Neubau einer Schwimmhalle in Dottendorf zu hoch angesetzt. Die Stadt wies die Kritikpunkte aber zurück und erklärte am Freitag ihre Absicht, gegen die Anordnung beim Oberverwaltungsgericht Münster Beschwerde einzulegen.

Der OB kündigte nun an, den Rat nach dem Treffen mit den Initiativen zu informieren.