Kunstrasen

Spatenstich in Röttgen im Juli

Sportplatz Röttgen: Nach starken Regenfällen ist der alte Tennenplatz eine Matschwüste.

Sportplatz Röttgen: Nach starken Regenfällen ist der alte Tennenplatz eine Matschwüste.

Röttgen. Lange hat man in Röttgen auf den Bau des neuen Kunstrasens gewartet, jetzt könnte es relativ schnell gehen: Nach Informationen des Bonner FDP-Ratsherrn Joachim Stamp beginnt der Umbau in diesem Sommer.

„Das Sportamt der Stadt hat mir mitgeteilt, dass im Juli der Spatenstich erfolgt und wir im Herbst das Eröffnungsspiel machen können“, erklärte der Röttgener Stadtverordnete am Donnerstag. Gebaut werde zunächst der Kunstrasenplatz und ein weiteres Kleinspielfeld für die Jüngsten.

Allerdings wird es die große Platzlösung mit einer Rundlaufbahn für Leichtathletik zunächst nicht geben. Sobald weitere Haushaltsmittel vorhanden sind, so Stamp, solle dann der Platz aber um diese Rundlaufbahn und eine Sprunggrube ergänzt werden. „Ich setze mich dafür ein, dass wir das zügig hinbekommen, damit auch der Schulsport und die Leichtathletik profitieren“, kündigt Stamp an.

Gerade die beiden Schulen in Röttgen und Ückesdorf hätten durch ihren Spendenlauf wesentlich zum Erfolg des Projekts beigetragen. Für die große Platzlösung hatten sich auch CDU und SPD eingesetzt, die Stadt hält sie dagegen für verzichtbar.

Stamp will zudem die Basketballkörbe, die wegen Anliegerbeschwerden nicht auf dem neuen Spielplatz im Neubaugebiet aufgestellt werden konnten, auf dem umgebauten Sportgelände platzieren. Dies würde das Areal für die Freizeitgestaltung weiter aufwerten.

Zu Kunstrasen umgebaut werden in diesem Jahr auch die anderen drei Plätze am Wesselheideweg in Medinghoven, in Graurheindorf und Mehlem. Vier weitere folgen 2018. „Der Knoten ist gelöst. Ich freue mich, dass meine Initiative, alle verbleibenden Standorte umzubauen, jetzt endlich konkret umgesetzt wird“, sagt Stamp, der seinen Angaben zufolge den Umbau sämtlicher Plätze im Koalitionsvertrag des Jamaika-Bündnisses vor zwei Jahren durchgesetzt hatte.

Die vielen Verzögerungen und Fehler in der Verwaltung seien zwar ärgerlich gewesen, aber nun sollte die positive Gestaltung im Vordergrund stehen, so Stamp: „Der neue Sportamtsleiter Stefan Günther und sein Team haben die Aufgabe jetzt gut gelöst. Damit sollte auch der ewige Konkurrenzkampf zwischen den Vereinen um die Umbaupläne der Vergangenheit angehören.“