Ersten Platz knapp verpasst

So reagiert Makeda aus Bonn auf das ESC-Aus

Die Sängerin Makeda aus Bonn.

Die Sängerin Makeda aus Bonn.

Bonn. Makeda Michalke war am Freitag beim ESC-Vorentscheid knapp dem Duo S!sters unterlegen. Dem General-Anzeiger erzählt die 28-jährige Bonnerin, wie es ihr erging - und wie ihre Pläne für die nächste Zeit aussehen.

Erschöpft, aber glücklich sei sie, sagt Makeda dem General-Anzeiger am Sonntag am Telefon. Die 28-jährige Sängerin aus Bonn lag beim ESC-Vorentscheid lange vorne, um sich am Ende mit ihrer anrührenden Ballade „The day I loved you most“ doch mit Platz zwei hinter dem Duo „S!sters“ geschlagen geben zu müssen.

Und trotzdem ist die junge Frau, die in Plittersdorf aufwuchs, an der Liebfrauenschule ihr Abitur machte und BWL studierte, nach dem aufregenden Kopf-an-Kopf-Rennen mehr als zufrieden und „irgendwie auch erleichtert. Der ESC war für mich ein großes Geschenk“, sagt sie, „ich habe viel Erfahrung sammeln können und freue mich jetzt darauf, neue Lieder zu texten und zu singen.“ Noch in diesem Jahr plant Makeda, eine CD herauszubringen.

Die Familie – Eltern und Bruder –, ihr Freund und viele Freundinnen waren live in Berlin dabei, als sie ihren großen Auftritt hatte. „Wir haben vier Monate dafür hart gearbeitet, und dann hatten wir nur drei Minuten, um zu überzeugen“, sagt sie. Mit den anderen Kandidaten habe sie sich gut verstanden. Bis auf die beiden Gewinnerinnen hatten alle im November auf Einladung der ARD eine Woche lang an einem „Song Writing Camp“ teilgenommen.

(Dieses Video gehört zu einer Kooperation von GA und WDR.)