Eröffnungsfeier 200 Jahre Uni Bonn

Roboter "Sonny" begrüßt Ministerpräsidenten Armin Laschet

Ein Willkommenstrunk: Roboter „Sonny“ überreicht einem sichtlich amüsierten Ministerpräsidenten Armin Laschet ein Sektglas.

Ein Willkommenstrunk: Roboter „Sonny“ überreicht einem sichtlich amüsierten Ministerpräsidenten Armin Laschet ein Sektglas.

Bonn. An der Friedrich-Wilhelms-Universität studierte er einst Rechts- und Staatswissenschaften, am Dienstag hielt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet die Festrede für die interne Eröffnungsfeier des 200. Uni-Jubiläums.

Vor mehr als 600 Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche sprach Laschet in der Aula des Hauptgebäudes über die Bedeutung der Hochschulen für die heutige Gesellschaft. „Wir brauchen die Universitäten für alle Herausforderungen, vor denen wir stehen“, so Laschet.

Darunter fielen Klimaschutz, Energiespeicherung oder Fragen der Mobilität. Gleichzeitig seien Hochschulen wichtige Stätten, um eigenständig denkende Menschen auszubilden. Als ein Beispiel für die Arbeit seiner Uni präsentierte Rektor Michael Hoch den Roboter „Sonny“, der dem Festredner ein Begrüßungsgetränk überreichte. Der 60 Zentimeter große Roboter wird zur Forschung und Lehre eingesetzt. Bonn zähle zu den leistungsfähigsten Hochschulen in Deutschland und weltweit, betonte Hoch.

„Die Uni ist eine prägende Säule unserer Stadt“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan, ebenfalls Alumni der Hochschule. Sie verleihe Bonn ein „jugendliches und kreatives Gesicht“, aber auch internationales Flair. Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem Internationalen Chor unter der Leitung von Martin Kirchharz umrahmt.

Jubiläumspräsident Klaus Borchard stellte das Festprogramm vor: Historie, Nachhaltigkeit, die Welt der Zahlen und die Herausforderungen der Weltgesellschaft lauten die Themen für die vier Quartale. Vorträge, Führungen, Konzerte und Lesungen begleiten somit den Uni-Geburtstag. Die Veranstaltungen seien dabei bewusst in den Abend gelegt worden, um allen Bonnern eine Teilhabe zu ermöglichen. „Die Uni prägt die Stadt, aber die Stadt prägt auch uns“, so Borchard.

Am Donnerstag beginnt das Festprogramm mit einer szenischen Lesung unter dem Titel „Sein oder Nichtsein – das ist hier die Frage“ um 19 Uhr im Hörsaal I des Hauptgebäudes.

Das komplette Festprogramm gibt es unter www.200jahre.uni-bonn.de