Verkehr in Bonn

Röttgener Schilderrätsel wird zur Posse

Das Halteverbotsschild an der Hedwig-Dransfeld-Straße hängt noch immer.

Das Halteverbotsschild an der Hedwig-Dransfeld-Straße hängt noch immer.

Röttgen. Bei der Beschilderung im Neubaugebiet auf dem Hölder geht es drunter und drüber. Unter anderem, weil vor frisch markierten Parkplätzen auf ein Halteverbot hingewiesen wird. Das Schild sollte längst weg sein - ist es aber nicht.

Die Posse im Röttgener Schilderwald geht in die nächste Runde – und wächst und wächst. Vor kurzem wurden an der Hedwig-Dransfeld-Straße im Neubaugebiet auf dem Hölder neue Parkplätze am Straßenrand markiert. Dabei hatte die Stadt nach dem Hinweis von GA-Leser Heribert Aufdemgraben vergessen, ein nun nicht mehr gültiges Halteverbotszeichen kurz davor abzumontieren. Das wird schnell erledigt, hatte das Amt ihm vor wenigen Tagen versprochen.

So kletterte tatsächlich ein Monteur auf die Leiter – und brachte ein neues Schild an: Ende der verkehrsberuhigten Zone (spielende Kinder, rot durchgestrichen). Das mag ja richtig sein, weil ab da die Autofahrer in Richtung Kreisverkehr wieder schneller fahren dürfen. Nur: Das Halteverbotsschild blieb hängen. So wunderte sich Aufdemgraben wieder einmal.

Doch das ist noch nicht alles: Es soll jetzt noch ein weiteres Schild angebracht werden. Und zwar das mit der Nummer 290, das auf eine Halteverbotszone hinweist. Es bekommt laut Verwaltung den Zusatztext „Parken nur in gekennzeichneten Flächen erlaubt“. Logisch, sonst wären die Markierungen ja tatsächlich für die Katz. Wenn nun wieder jemand am Mast hochklettert, ist es schon der dritte Akt des Freilufttheaters auf dem Hölder. Tatsächlich der letzte?