Rosenmontag

Positive Polizeibilanz für Bonn und die Region

Bonn/Region. Die Rosenmontagszüge im Gebiet der Polizei Rhein-Sieg sind ohne besondere Vorkommnisse abgelaufen. Auch die ersten Einsatzbilanzen der Bonner und Kölner Polizei fallen positiv aus.

Großeinsatz für die Polizei Bonn: 300 Polizeibeamtinnen und -beamte waren heute bei einem überwiegend fröhlichen und friedlichen Feiern rund um den Bonner Rosenmontagszug im Einsatz. 5.000 Mitwirkende hatten sich vor 220.000 begeisterten Zuschauern gegen 12.20 Uhr in der Rabinstraße in Bewegung gesetzt.

Die Polizei war die komplette Zugstrecke präsent, es gab keine Unfälle und Störungen auf dem Weg durch die Bonner Innenstadt und Altstadt. Die Verkehrssperrungen wurden entsprechend des Zugverlaufs bis zum Ende in der Dorotheenstraße aufgehoben.

Die Einsatzkräfte hatte in den Nachmittagstunden vermehrt mit Streitigkeiten und Auseinandersetzungen zu tun. Dabei wurden gegen 17 Personen Platzverweise ausgesprochen. Bis 17.30 Uhr wurden acht Strafanzeigen, darunter drei wegen Körperverletzungen und zwei wegen Widerstandes gegen Polizisten registriert.

"Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, der Bundespolizei, dem Rettungsdienst, den Stadtwerken Bonn Bus und Bahn sowie der 
Zugleitung hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Unsere starke Präsenz, das konsequente und frühzeitige Einschreiten sowie die von uns im Vorfeld der Karnevalstage ausgesprochenen Bereichsbetretungsverbote haben mit dazu beigetragen, dass die vielen Menschen friedlich miteinander feiern konnten" zog Polizeirat Vida eine erste Bilanz.

Im Rhein Sieg-Kreis schreckt die Polizeipräsenz offensichtlich vor Ärger ab

Die Polizei Rhein-Sieg betreute insgesamt 19 Karnevalsumzüge in ihrem Zuständigkeitsgebiet. Dabei waren die Beamten bei den 
Besuchern der Züge in Eitorf, Hennef, Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf unterwegs. Es gab dabei keine besonderen Vorkommnisse, die hohe Polizeipräsenz schien Wirkung zu zeigen.

Lediglich einen Platzverweis gegen einen 24-jährigen Troisdorfer musste die Polizei dabei aussprechen. Er hatte sich beim Siegburger Rosenmontagszug mit seiner Freundin gestritten und war aggressiv geworden. Die Beamten halfen einem Kleinkind die Mutter zu finden auf dem Siegburger Markt und ansonsten blieb bis zum Abend alles ruhig.

"Erneut hat sich die gute Planung und die Zusammenarbeit mit den Frauen und Männern der Ordnungsämter, der Jugendämter, Rettungsdienste sowie der Feuerwehr bewährt und die Närrinnen und Narren konnten friedlich und fröhlich feiern," resümierte der Erste Polizeihauptkommissar Dr. Reuter.

Bundespolizei in Köln ebenfalls mit positiver Bilanz

Insgesamt verzeichnete die Bundespolizei in Köln drei Körperverletzungen, einmal Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 20 Diebstähle sowie vier Strafanzeigen wegen unerlaubtem Aufenthalt.

Auch bei "Wildpinklern" wurde kein Auge zugedrückt. Die Bundespolizisten "kassierten" die entsprechenden Verwarnungsgelder. Die Rückreise der "Jecken" verlief ohne Zwischenfälle.

Einsatzleiter Alfons Genreith äußerte sich positiv: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatzverlauf an Rosenmontag. Die Karnevalisten 
haben überwiegend friedlich gefeiert und Grenzen eingehalten. Die Vorbereitungen gemeinsam mit den Sicherheitspartnern haben sich 
bewährt."