Tapas-Bar in Lessenich

Pächter der „Linde“ wirft das Handtuch

Seit zweieinhalb Jahren ist das Restaurant Zur Linde eine spanische Tapas-Bar, hier Waldemar Adolf kurz vor der damaligen Eröffnung des Lokals.

Seit zweieinhalb Jahren ist das Restaurant Zur Linde eine spanische Tapas-Bar, hier Waldemar Adolf kurz vor der damaligen Eröffnung des Lokals.

Lessenich. Vor gut zwei Jahren wurde die Gaststätte "Zur Linde" als Tapas-Bar „al tilo“ wieder zum Leben erweckt. Doch jetzt wirft der Wirt das Handtuch.

Das Essen schmeckt, der Laden läuft, die Gäste sind zufrieden. Und doch wird es in der Gastronomie in Lessenich wieder einen Wechsel geben. Waldemar Adolf, der vor gut zweieinhalb Jahren die Gaststätte „Zur Linde“ nach längerem Leerstand als Tapas-Bar „al tilo“ wieder zum Leben erweckt hat, wirft das Handtuch.

Ein Nachfolger könnte den Betrieb ab sofort übernehmen. Über die Gründe seines Rückzugs will der Pächter öffentlich nicht sprechen, sagte er dem GA. Spätestens zum Jahresende will Adolf als Verantwortlicher aufhören. Das Objekt wird bereits von einem Immobilienmakler im Internet angeboten, für einen einmaligen Betrag von 34.000 Euro für die Einrichtung. Fällig werden soll eine monatliche Kaltmiete von 1500 Euro plus 500 Euro Nebenkosten für die 140 Quadratmeter große Restaurantfläche, in der bis zu 50 Personen Platz finden.

Zusätzlich gebe es 30 Plätze auf der Terrasse und bis zu 80 Plätze im Saal. Außerdem hat das 1967 errichtete Objekt eine Kegelbahn. Der Makler spricht davon, dass es sich um eine moderate Pacht handele. Es stehe außerdem gut eingespieltes Personal in Küche und Service zur Verfügung, das übernommen werden könne.

Die Vereine hoffen jetzt, dass es nahtlos weitergeht in ihrem Stammlokal. „Ich bedauere außerordentlich, dass Waldemar Adolf aufhören will“, sagt Bruno Euskirchen, der Ortsausschussvorsitzende von Lessenich-Meßdorf. „Er hat die Linde gut geführt und einen guten Job für die Dorfgemeinschaft gemacht. Ich hoffe, dass sich schnell ein Nachfolger findet.“