Auswertung für 2018

Mehr Stickoxid in Auerberg gemessen

Langfristig könnten erhöhte Stickstoffdioxid-Konzentrationen unter anderem zu einer Entzündung der Atemwege (Bronchitis), einer Verschlechterung vorbestehender Atemwegserkrankungen (etwa Asthma) und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Langfristig könnten erhöhte Stickstoffdioxid-Konzentrationen unter anderem zu einer Entzündung der Atemwege (Bronchitis), einer Verschlechterung vorbestehender Atemwegserkrankungen (etwa Asthma) und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Bonn. Eine Auswertung der Luftbelastung durch Stickoxid durch das Umweltministerium ergibt: Die Werte sind für 2018 gestiegen. Unter dem festgelegten Grenzwert liegen sie dennoch.

Das Umweltministerium hat eine erste Auswertung zur Stickstoffdioxidbelastung 2018 veröffentlicht. Ausgewertet wurden die Jahresmittelwerte der 59 Standorte in Nordrhein-Westfalen, an denen die Luftschadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) mit Hilfe eines automatischen Verfahrens im Messcontainer erfasst wird - so auch in Auerberg. Laut Land stieg der Jahresmittelwert dort nach sinkender Tendenz 2016 und 2017 im vergangenen Jahr wieder leicht an und lag bei 28 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft - also deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 40 Mikrogramm.

Der war bekanntlich an der Reuterstraße überschritten worden, weshalb dort ein Fahrverbot für bestimmte Fahrzeugtypen droht. Neue Zahlen von der Reuterstraße gibt es jedoch noch nicht. Weil dort mit Passivsammlern gemessen wird, gestalte sich die Auswertung aufwendiger, teilte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage mit.