Polizeieinsatz in Bonn

Mann pöbelte Fahrgäste in Tannenbusch an

Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der L 331. (Symbolbild)

Symbolfoto.

BONN. Die Bonner Polizei hat am Donnerstagmorgen an der Bahnhaltestelle der Linie 16 in Bonn-Tannenbusch einen 36-Jährigen festgenommen, der ein Messer bei sich trug. Einen weiteren Randalierer stellten sie am Abend.

Gleich zwei Randalierer hielten am Donnerstag Beamte der Bonner Polizei auf Trab. Wie deren Pressestelle am Freitag mitteilte, wurde die Polizei um 6.30 Uhr zur Bahnhaltestelle der Linie 16 nach Tannenbusch gerufen. Dort, so die Anrufer, würde ein stark alkoholisierter Mann Fahrgäste anpöbeln.

Vor Ort trafen die Beamten einen verdächtigen Mann an und fanden ein Messer in dessen Kleidung. Der 36-Jährige erhielt einen Platzverweis, dem er zunächst auch Folge leistete. Nur eine Stunde später erschien er allerdings erneut an der Haltestelle, beleidigte Passanten und bewarf sie mit Abfall. Die Polizei rückte erneut aus und nahm den Mann mit auf das Präsidium. Dies konnte er im Laufe des Tages wieder verlassen.

In einer anderen Zelle des Polizeigewahrsams verbrachte ein 20-jähriger Mann die Nacht zu Freitag. Am Donnerstagabend hatte er laut Polizei gegen 23.30 Uhr die Schaufensterscheibe eines Geschäftes auf der Brüdergasse in der Bonner Innenstadt eingetreten und die Außenbestuhlung einer Gaststätte umgerissen.

Beamte konnten den alkoholisierten Tatverdächtigen in der Straße Am Hof stellen und in Gewahrsam nehmen. Da er die Beamten während des Einsatzes fortlaufend beleidigte, wird gegen ihn nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung ermittelt. Am Freitagmorgen kam der 20-Jährige wieder auf freien Fuß.