Neuer Anbieter

Lime startet mit 50 E-Scootern in Bonn

Symbolbild

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Bonn. In Bonn gibt es einen neuen Anbieter für E-Scooter: Die Firma Lime, die vor acht Wochen auf dem deutschen Markt gestartet ist. Hier gibt es alle Infos zum neuen Anbieter in Bonn.

Die Firma Lime, nach eigenen Angaben weltweit größter E-Scooter-Anbieter, ist jetzt auch in Bonn vertreten. Seit Donnerstag sind die Roller mit der Zitronenscheibe als Logo in Bonn zu sehen. Wie der Anbieter auf GA-Anfrage mitteilte, sollen in Bonn 50 Roller zur Verfügung stehen. Damit die Roller aufgeladen werden und verkehrssicher sind, sorgen laut Anbieter Mitarbeiter für den Grundbetrieb.

Um loszufahren, benötigen Kunden die App des Anbieters und müssen sich dort ein Kundenkonto zulegen. Abgerechnet wird bei Lime mit einem festen Tarif für das Aufschließen des Fahrzeugs. In Bonn beträgt diese Gebühr einen Euro. Jede Minute wird mit 20 Cent berechnet und für eine Stunde ergibt sich so ein Preis von 13 Euro.

Zum Vergleich: Für 15 Cent pro Minute und einen Euro Grundgebühr lassen sie sich die Roller der Firma Tier mieten. Wer eine Stunde fährt, kommt also auf insgesamt zehn Euro.

Alle Roller sind auf eine Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometer gedrosselt. Die Reichweite der Roller variierten je nach Ladestatus. Roller mit zu niedrigem Akkuladestand lassen sich aber nicht mehr ausleihen, teilt das Pressebüro von Lime in Deutschland mit.

Hier können die Roller genutzt werden:

Der Bereich, in dem die Roller genutzt werden können, beschränkt sich im Wesentlichen auf die Bonner Innenstadt und Beuel-Mitte. Auch Teile der Weststadt, Nordstadt, von Poppelsdorf und Kessenich gehören dazu. Darüber hinaus endet aber bereits das Einzugsgebiet des Anbieters, wie die folgende Übersicht zeigt:

 

Diese Regeln und Vorschriften sollen befolgt werden

Lime empfiehlt Fahrern, einen Helm zu tragen und weist darauf hin, dass diese sich an die Verkehrsregeln halten müssen. Außerdem sollte kein starkes Gefälle hinuntergefahren werden und mehr als eine Person darf nicht mit dem Roller unterwegs sein. Fahrer, die jünger sind als 18 Jahre, dürfen die Geräte nicht nutzen.

Lime ist vor acht Wochen auf dem deutschen Markt gestartet, kurz nachdem die E-Roller zugelassen worden waren. In dieser Zeit wurden bundesweit zwei Millionen Fahrten gebucht. Angesichts der zunehmenden Kritik an E-Rollern sagte Lime-Chef Brad Bao der „Wirtschaftswoche“, dass Lime eng mit den deutschen Städten zusammenarbeite. „Ehrlicherweise lernen beide Seiten im Laufe der Zeit noch dazu – die Behörden und wir“.