Interview mit Konzertveranstalter Ernst-Ludwig Hartz

Kunst!Rasen verlängert bis 2021

Sie haben in der Vergangenheit immer wieder auf die widrigen Umstände hingewiesen, jedes Jahr ums Neue die gesamte Infrastruktur dorthin verlegen zu müssen. Wie könnte eine Lösung aussehen?

Hartz: An der Situation wird sich zeitnah, glaube ich, leider nichts ändern.

Gibt es da Signale von der Stadt?

Hartz: Es gibt Gespräche, aber ich kann noch nicht einschätzen, wie es da weitergehen wird. Insgesamt: Die Kooperation mit der Stadtverwaltung läuft super, und wir haben uns sehr gefreut, dass Oberbürgermeister Ashok Sridharan zum letzten Konzert dieser Saison gekommen ist.

Ernst-Ludwig Hartz (l.) mit Midnight-Oil-Sänger Peter Garrett im Kölner E-Werk.

Welche Unterstützung wünschen Sie sich von der Stadt Bonn?

Hartz: Wir wünschen uns Unterstützung in der Infrastruktur, beim Sponsoring und beim Marketing – zum Beispiel Fahnen und Megalights. Nicht zu vergessen ist, dass der Kunst!Rasen weiterhin ein privates Projekt von Martin Nötzel und mir ist.

Thema Sponsoring: Stimmt es, dass das Sponsoring in Bonn schwieriger ist, als in Köln? Dort werden ganze Musikreihen von Unternehmen unterstützt.

Hartz: Richtig. Wir haben manchmal tatsächlich Kunden und Firmen, die sagen: Macht das doch in Köln, dann sind wir dabei. Nichtsdestotrotz haben wir auch Unterstützer, ohne die das alles gar nicht laufen würde.

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