Reduzierte Direktverbindungen

Klagen über zu wenig Züge von Bonn nach Berlin

Jungen Europäern soll die Gemeinschaft gezeigt werden, in der sie leben, deren Möglichkeiten und Vielfalt.

Symbolfoto.

BONN. Schon lange beklagen Bürger die mangelnde Direktverbindung mit dem ICE von Bonn nach Berlin. Die Bahn begründet diesen Umstand mit den Bauarbeiten im Bonner Hauptbahnhof.

Schon lange beklagen Bürger die mangelnde Direktverbindung mit dem ICE von Bonn nach Berlin. Doch ändern wird sich an dem Zustand vorerst nichts. Die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Alexander Graf Lambsdorff (FDP) und Ulrich Kelber (SPD) hatten die Forderung nach einer schnelleren Zugverbindung an die Spree noch einmal in einem gemeinsamen Schreiben an die DB unterstützt. Die Antwort der DB klingt indes ernüchternd.

"Wir sind von der Antwort der Bahn enttäuscht. Zwar wird die Notwendigkeit einer guten Verbindung zwischen der Bundesstadt nach Berlin anerkannt, konkrete Zusagen bleiben allerdings aus", erklären die Mandatsträger.

Die derzeit stark reduzierten Direktverbindungen begründe die Bahn mit den Bauarbeiten im Bonner Hauptbahnhof, die nach Angaben der Bahn im übernächsten Jahr, also 2020, abgeschlossen sein sollen. Doch selbst die Zusage, danach den Stand von 2016 wiederherzustellen, nämlich die Wiederaufnahme von sechs täglichen ICE-Direktverbindungen, stehe unter einem Vorbehalt. "Wir hätten uns da klarere Zusagen und ehrgeizigere Maßnahmen vonseiten der Bahn gewünscht. Wir behalten das Thema im Auge."