Ergebnisse einer Wasseranalyse

Keine Hinweise auf Tierseuche im Rheinauensee

Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün holen mit einem Kescher tote Fische und Vögel aus dem See in der Rheinaue.

Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün holen mit einem Kescher tote Fische und Vögel aus dem See in der Rheinaue.

BONN. Nun liegen erste Ergebnisse der Proben aus dem Rheinauensee vor. Hinweise auf eine Tierseuche bestehen demnach nicht. Das Bundesforschungsinstitut prüft weiterhin die Todesursache der verendeten Tiere.

Im Fall der verendeten Tiere im Rheinauensee liegen nun die ersten Ergebnisse der Proben vor. „Hinweise auf eine Tierseuche bestehen nicht“, sagte Isabel Klotz vom städtischen Presseamt auf GA-Anfrage. Die Stadt hatte eine tote Ente an das Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, zur Untersuchung und Bestimmung der Todesursache übersandt.

Bei dem toten Tier konnte auch kein Nachweis von Botulismus festgestellt werden. Die Aussagekraft sei bei einem untersuchten Tier allerdings gering, sodass zwei weitere Kadaver zur Analyse eingeschickt werden sollen. Die Ergebnisse einer Wasseranalyse, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte, stehen noch aus. Weitere Maßnahmen, wie eine zusätzliche Umwälzung des Wassers durch mobile Pumpen, seien aktuell nicht geplant. In den vergangenen Tagen waren nur wenige tote Tiere in dem Gewässer gefunden worden.