Scheidender Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch zieht Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit

BONN. Bonn ist stärker geworden - das ist das Fazit des scheidenden Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch, der am Montag im Alten Rathaus eine Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit gezogen hat. "Anders als mancher behauptet, gibt es keinen Stillstand in der Stadt", unterstreicht der SPD-Mann und stützt sich dabei auf die guten Bonner Kennzahlen.

Stetiger Zuwachs an Jobs (2600 seit 2009), NRW-Spitzenplatz beim Bruttoinlandsprodukt, hoher Bildungsgrad, steigende Einwohnerzahlen, hohe Kaufkraft und ein blühender Immobilienmarkt: Bonn ist für Nimptsch auf gutem Weg. Besonders stolz ist er auf sein Engagement für mehr Bürgerbeteiligung in der Stadt, auf die Vollendung des World Conference Centers Bonn (WCCB) und den Konsolidierungskurs bei den Stadtfinanzen.

Nimptsch stellt 96-seitige Broschüre vor

Aufgeschrieben hat Nimptsch das in einer 96 Seiten starken Broschüre, die seit Montag auch auf der Internetseite der Stadt zu finden ist. Sie sei "kein Bericht des Oberbürgermeisters, sondern eine Darstellung der Veränderungen" während seiner Amtszeit, betont Nimptsch. Die Kosten der Broschüre (Auflage: rund 400) konnte die Verwaltung am Montag nicht beziffern: Es seien Personalkosten im Presseamt sowie Ausgaben in der städtischen Druckerei angefallen, sagt Pressesprecherin Monika Hörig.

Einige Themen aus der Nimptsch-Bilanz