Veränderungen in Ippendorf

In Kürze Abriss der ehemaligen Tschechischen Botschaft

IPPENDORF. Der Abriss der ehemaligen Tschechischen Botschaft an der Ferdinandstraße rückt in greifbare Nähe. Arbeiter haben begonnen, Bäume und Sträucher zu fällen, um das Gelände freizuräumen.

Die Stadt will die Genehmigung erteilen, damit die alten Konsulatsgebäude abgerissen werden können, teilte sie mit. Der Investor, die Areal GmbH aus Köln, will damit beginnen, sobald diese Genehmigung vorliegt und der technische Vorlauf abgeschlossen sei, teilte Geschäftsführer Stephan Perthel dem GA mit. Der Abbruch wird etwa drei Monate dauern.

 Im März will die Areal GmbH die Baugenehmigung für die neue Bebauung des "Smetana Carrés" beantragen. Noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist das Baurecht für die 55 neuen Wohnungen. Die als Kompromiss zwischen allen Beteiligten ausgearbeitete Planvariante und die entsprechende Änderung des Bebauungsplanes werden erst mit dem Satzungsbeschluss rechtsgültig. Der soll am 6. März in der Bezirksvertretung und dann am 26. April im Stadtrat genehmigt werden.

Die negativen Einwendungen von Anwohnern aus der Straße "Auf dem Essig" will die Stadt bei der Änderung des Bebauungsplans nicht berücksichtigen, lautet ihr Vorschlag. Kritiker dort halten die geplanten "Stadtvillen" nach wie vor für unpassend und zu groß, befürchten einen hohen Parkdruck in ihrem Viertel und sehen die Bebauung insgesamt als zu massiv an.

Wie berichtet, sollen an der Ferdinandstraße drei- bis viergeschossige Neubauten plus Satteldach und ansonsten zweigeschossige Bauten plus Satteldach entstehen. Die größeren Baukörper sollen zurückversetzt werden, damit mehr Freiraum zur Ferdinandstraße bleibt, lautete der Kompromiss. Die geplanten "Stadtvillen" zur Straße "Auf dem Essig" sind von der Politik nicht in ihrer Ursprungsgröße gebilligt worden, sondern sollen von den Ausmaßen her kleiner werden als erst vorgesehen.