Große Dransdorfer Karnevals-Gesellschaft

GDKG zieht Konsequenzen aus Schlägerei

DRANSDORF. Zufrieden gibt sich die Große Dransdorfer Karnevals-Gesellschaft (GDKG) nach den Gesprächen mit dem Ordnungsamt der Stadt Bonn und der Polizei nach den Vorfällen bei ihrer "Kamelleparty" Mitte Februar.

Kurz danach hatte die GDKG angekündigt, diese Gespräche zu führen, um über die Sicherheitsvorkehrungen bei derlei Veranstaltungen zu beraten.

Die Kamelleparty wurde am Karnevalssamstag durch den Verein vorzeitig beendet, als die Stimmung im Festzelt auf dem Kettelerplatz zu kippen drohte. Unter die feiernden Karnevalisten mischten sich, so die GDKG, "immer mehr Personen, die bereits auf den ersten Blick nicht zum Feiern im Zelt waren".

Gemeinsame Vorschläge sollen Wiederholung verhindern

Während sich das Zelt leerte, verlagerte sich eine Auseinandersetzung ins Zelt. Das hatte zur Folge, dass die Polizei mit einem massiven Aufgebot tätig werden musste.

Jetzt setzten sich Vertreter des Vereins, der Stadt Bonn und der Polizei im Stadthaus zusammen, um die Situation zu analysieren und an einem Konzept für die Zukunft zu arbeiten.

"In vielen Punkten herrschte Einigkeit in der Bewertung der Geschehnisse. Leider sind wir an diesem Tag zum Treffpunkt einiger provokanter Personengruppen geworden, die auf der Suche nach Auseinandersetzungen waren", sagte der zweite Vorsitzende Olaf Henk.

Gemeinsam wurden Vorschläge für die kommenden Veranstaltungen erarbeitet, die jetzt in die weitere Planung mit einfließen sollen. Insgesamt habe eine sehr positive Gesprächsstimmung geherrscht. Ziel der weiteren Überlegungen sei, die Kamelleparty im Zelt weiterleben zu lassen.

"Klar ist aber auch: Die Form und die Rahmenbedingungen werden wir ändern. Eine Wiederholung der Geschehnisse wie am 14. Februar wird es nicht geben", so Henk.