Migrapolis-Haus

"Frühlingsmosaik" heißt die Ausstellung von Sarema Babayeva

Sarema Babayeva und einige ihrer Bilder.

BONN. "Frühlingsmosaik" heißt die Ausstellung von Sarema Babayeva, die noch bis zum 25. April im Migrapolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, zu sehen ist.

Die Idee zur Ausstellung entstand bei einer früheren Zusammenarbeit zwischen der aserbaidschanischen Künstlerin und Projektleiterin Anna Graf. Im Migrapolis-Haus, das unter anderem vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen getragen wird, treffen verschiedene Kulturen aufeinander.

"Wir wollen Künstlern mit Migrationshintergrund eine Möglichkeit geben, ihre Kunst auszustellen," erklärt Graf. Passend zum Thema zeigen die Bilder bunte Blüten und stellen Frauen dar. "Zu den Frühlingsgefühlen und der Liebe passen Frauen doch ein bisschen besser," meinte Graf.

Die Mosaike hat Babayeva aus Illustrierten ausgeschnitten und für die Ausstellung in Passepartouts eingefügt. "Mit Anna Graf verbindet mich eine private Bekanntschaft und wir planen schon einen gemeinsamen Workshop für die zweiten Bonner Kunstlandschaften in diesem Sommer," erklärte die Künstlerin. Auch für die Sommerferien sind verschiedene Workshops, Lesungen und Kulturveranstaltungen geplant.

Über die Kooperation in den öffentlichen Räumen des Migrapolis- Hauses in der Brüdergasse freut sich Graf besonders. "Wir versuchen einfach, jetzt vor Ostern den Besuchern ein positives, energetisches Gefühl zu vermitteln."