25 Jahre Socialbar Bonn

Ein Netzwerk für "Weltverbesserer"

Tipps zur Bundesstadt in der "Jubiläumsbar": Michèle Lichte präsentiert ihren Blog bonnentdecken.de

BONN. Es ist voll auf dem "Township" am Brassertufer. Die während des Winters als Club- und Kulturschiff genutzte MS Beethoven bot einen würdigen Rahmen für ein kleines Jubiläum: Die Bonner "Socialbar" ging zu ihrem 25. Treffen an Bord.

Seit 2010 organisiert ein engagiertes Team aus Mitarbeitern der Serviceagentur "Engagement Global" und Deutscher Welle die beliebte Plattform zum Austausch über Netzthemen. Die Socialbar ist gemäß ihrem Selbstverständnis ein Treffen von Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtlichen Helfern, Politikern und Unternehmern mit sozialer Verantwortung.

"Hier treffen sich 'Weltverbesserer', um einander kennenzulernen", skizziert Michael Münz die Reihe selbstironisch. Der stellvertretende Leiter der Abteilung "Social Media" bei der Deutschen Welle organisiert die Treffen mit seinen Mitstreitern Ute Lange, Florentin Butz, Lea Ferno und Daniel Montua. Bei der "Jubiläumsbar" drehte sich alles um die Stadt Bonn. Erstmals stellten sich nur weibliche Referenten dem Auditorium.

Michèle Lichte präsentierte ihren Blog bonnentdecken.de, in dem sie über wenig bis kaum Bekanntes aus der Bundesstadt berichtet; Karin Krubeck erzählte von den "etwas anderen kulinarischen Tipps, die sie auf ihrer Seite bonngehtessen.de gibt, und Soledad Sicher stellte ihre Webseite www.bonntouren.de vor.

Nach den einzelnen Vorträgen gab es jeweils Gelegenheit für Fragen an die Referentinnen; in der Pause und nach den Vorträgen bestand die Möglichkeit, Kontakte mit anderen Teilnehmern zu knüpfen. Anlässlich des Jubiläums spendierten die Veranstalter Snacks, eine Torte und Getränke. Der Eintritt war wie immer frei.

Die dezentral organisierten Socialbars setzen thematisch den Fokus auf die Potenziale des Internets. In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation herangeführt werden. Nebenher bleibt aber noch genügend Zeit um sich über Ideen, Jobs und Sponsoring zu unterhalten.

Weitere Informationen auf www.socialbar.de/wiki/Bonn