Matthias Pauqué will Einkommen spenden

Ein Bayer möchte OB in Bonn werden

Matthias Pauqué FOTO: PRIVAT

Matthias Pauqué.

BONN. Ein Bayer hat es sich allem Anschein nach zum Ziel gesetzt, die Stadt Bonn zu retten und "schon bald schuldenfrei" zu machen: Der nach eigenen Angaben 1973 in Bad Reichenhall geborene und dort als rechtlicher Betreuer tätige Matthias Pauqué will in der Bundesstadt für das Oberbürgermeisteramt kandidieren.

Wie er am Wochenende mitteilte, hat er bei der Stadt seinen Hut in den Ring geworfen und wirbt nun auf seiner Internetseite für die nötigen 500 Unterstützerunterschriften, "um als Einzelkandidat" überhaupt antreten zu können.

Wie ernst es dem völlig unbekannten Mann aus Bayern mit seinem Anliegen ist, wird sich zeigen. Auf seiner Homepage wirbt er jedenfalls mit einem Programm, das aus 15 Kernpunkten besteht. Und demzufolge strebt er unter anderem an: "Sinnvolle Arbeit für jeden, der arbeiten will. Einrichtung einer öffentlich-rechtlichen zinsfrei arbeitenden Bank. Schaffung einer gemeindeeigenen Ruhestandsabsicherung für alle Arbeitnehmer. Gemeindeeigene Produktion kostengünstiger Lebensmittel in Bio-Qualität."

Er sei zwar in Bayern geboren, erklärt Pauqué, der sich als konfessions- und parteilos bezeichnet, aber seine Wurzeln reichten väterlicherseits bis nach Aachen und machten ihn so "mindestens zu einem halben Preußen und Nordrhein-Westfalen".

Bonn sei für ihn als Nachkriegshauptstadt etwas Besonderes und könnte wieder für einen Neuanfang stehen, "der Vorbild für ganz Deutschland wäre", erklärt er. Sein Einkommen als Oberbürgermeister, so teilt er mit, wolle er in die Stadtkasse spenden.

Mehr Infos zu Matthias Pauqué auf http://ob-bonn.info