GA gelistet

Diese Angebote für Carsharing gibt es in Bonn

Peer-to-Peer-Carsharing

1 SnappCar

Was steckt dahinter? Ende 2017 ist das niederländische Unternehmen SnappCar in den deutschen Markt eingestiegen, indem es eine der größten privaten Carsharing-Plattformen in Deutschland, tamyca, übernahm. SnappCar hat es sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Autos in Europa bis 2022 um fünf Millionen zu reduzieren. Das Unternehmen sieht sich als "Airbnb für Autos". Das Netzwerk umfasst inzwischen rund 400.000 Mitglieder und circa 45.000 Autos in den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Deutschland.

Wie funktioniert es? Mit der sogenannten SnappForm kann die Autovermietung komplett digital abgewickelt werden. Jede Buchung ist vollkaskoversichert.

Was kostet es? Der Vermieter verlangt pro Tag einen Betrag für sein Auto. Inbegriffen sind standardmäßig 100 Freikilometer pro Tag, jeder weitere Kilometer kostet zusätzlich. Außerdem muss der Kraftstoff bezahlt werden. Hinzu kommen die Kosten für die Versicherung und die Servicegebühr an SnappCar.

Was wird in Bonn angeboten? In Bonn werden aktuell elf Autos angeboten. Darunter sind auch mehrere Transporter.

Meist noch unerlässlich: Beim privaten Carsharing gibt es häufig eine persönliche Schlüsselübergabe.

Meist noch unerlässlich: Beim privaten Carsharing gibt es häufig eine persönliche Schlüsselübergabe.

2 Drivy

Was steckt dahinter? Die Idee, Drivy zu gründen, hatte im Jahr 2010 Paulin Dementhon aus Marseille in Frankreich. In seiner Nachbarschaft teilten sich drei Familien mit Hilfe einer Excel-Tabelle ein Auto und die damit verbundenen Kosten. Das fand Dementhon angesichts der mit Autos überfüllten Straßenränder seiner Stadt nur logisch und gründete die Plattform für privates Carsharing. Drivy hat rund 1,5 Millionen Nutzer und 45.000 Autos in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich und Belgien.

Wie funktioniert es? Nach einer kostenlosen Anmeldung auf der Homepage kann man über Drivy entweder Autos aus der Nähe mieten oder das eigene Auto anbieten. Bezahlt wird online, das Auto kann, wenn der Besitzer mitmacht, über eine spezielle Technologie per Smartphone geöffnet werden.

Was kostet es? Drivy gibt einen Durchschnittspreis von 30 Euro pro Tag zuzüglich der Spritkosten an.

Was wird in Bonn angeboten? In Bonn können die Nutzer momentan auf 50 Autos zugreifen.

3 Turo

Was steckt dahinter? Turo wurde 2009 in San Francisco gegründet. Heute werden Autos in über 4500 Städten angeboten. Die privaten Anbieter in den USA verdienen damit laut Unternehmensangaben durchschnittlich rund 720 Dollar.

Wie funktioniert es? Nach Registrierung und Autorisierung kann das passende Auto in der Umgebung gesucht und gebucht werden. Manche Autos können sofort gebucht werden, bei anderen dauert es bis zu acht Stunden bis zur Zu- oder Absage. Mit dem Vermieter wird ein Treffpunkt zur Schlüsselübergabe vereinbart, oder der Vermieter bringt das Auto zum Ort der Wahl. Zum Schluss muss das Fahrzeug wieder vollgetankt und zu einem verabredeten Rückgabeort gebracht werden.

Was kostet es? Jeder Vermieter bestimmt den Preis selbst, für den er sein Auto stunden- oder tageweise vermietet. So wird etwa ein Peugeot 206 in Bonn für 28 Euro pro Tag inklusive 1500 Kilometer Fahrleistung angeboten. Hinzu kommen Gebühren, etwa für die Versicherung, für Extras oder gegebenenfalls dafür, dass der Besitzer das Auto zum Mieter bringt.

Was wird in Bonn angeboten? Turo möchte keine genaue Anzahl an Autos, die in Bonn angemeldet sind, nennen, weil diese wöchentlich variiere. Das Angebot in Bonn sei vielfältig und umfasse sowohl "praktische" Fahrzeuge wie etwa einen VW Polo, als auch Luxus-Modelle wie den Tesla S.