Smetana Carrée

Die ersten Mieter kommen bald

IPPENDORF. Am Ende hat es doch ein bisschen länger gedauert. Die neuen Häuser an der Ferdinandstraße sollten nach ursprünglichen Planung bereits im Frühjahr bezugsfertig sein. Nun ist es September geworden. "Die Übergaben laufen jetzt", sagt Stephan Perthel, Geschäftsführer der Areal GmbH aus Köln, zum sogenannten Smetana Carrée.

Die Firma hatte das Grundstück mit einer Größe von etwa 6500 Quadratmetern bereits im März 2009 von der Tschechischen Republik erworben. Das Planungskonzept Smetana Carrée wurde dann, wie berichtet, in mehreren Bürgerversammlungen diskutiert und mit der Verwaltung der Stadt abgestimmt. Herausgekommen ist dann nach langer Zeit des Anpassens die jetzige Bebauung, die aus einem Mehrfamilienhaus mit 25 Wohnungen und fünf Stadtvillen mit je sechs Wohneinheiten besteht. Die Gesamtwohnfläche aller Gebäude beträgt etwa 6100 Quadratmeter. Zudem gehört zur Wohnanlage eine Tiefgarage mit 68 Stellplätzen.

"Sicherlich hätte eine noch dichtere Bebauung dem Grundstück gut getan, aber hiergegen hatten sich einige Anwohner gewandt mit der Begründung, das sei zu viel", sagt Perthel und merkt an: "Heute sieht man, dass dem nicht so ist."

Sämtliche Wohnungen verfügen über eine moderne Holzpelletanlage und werden so beheizt. Die Ausstattung ist gehoben, es gibt Echtholzparkett, Fußbodenheizung mit Einzelraumregulierung, Naturstein in den Treppenhäusern und hochwertige Sanitärausstattungen. Die Grundrisse sind variantenreich. Darüber hinaus sind laut dem Investor fast alle Einheiten barrierefrei. Für die Wohnungen wurden Käufer gefunden, die sie nun vermieten. Zu den jetzigen Restarbeiten gehört auch die Fertigstellung der Außenanlage. In den nächsten Tagen werden dann die ersten Mieter erwartet.

Die ehemalige Tschechische Botschaft ist im Frühjahr 2012 abgerissen worden. Kritiker hielten damals die geplanten Stadtvillen für unpassend und zu groß, befürchteten einen hohen Parkdruck in ihrem Viertel und sahen die Bebauung insgesamt als zu massiv an. Ergebnis eines Kompromisses war es, dass die größeren Baukörper zurückversetzt wurden, damit mehr Freiraum zur Ferdinandstraße bleibt. Auch die geplanten Stadtvillen zur Straße Auf dem Essig wurden von den Ausmaßen her kleiner.