Die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) wurde 1987 gegründet. Heute gehören ihm die kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Euskirchen, der Oberbergische, der Rheinisch-Bergische, der Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Monheim im Kreis Mettmann an.

Eigentümer des VRS ist der Zweckverband. Dessen oberstes Gremium ist die Verbandsversammlung. Sie setzt sich aus 37 Vertretern der Verbandsmitglieder zusammen – also aus Politikern und hauptamtlichen Verwaltungsmitarbeitern. Die Verbandsversammlung beschließt über alle Angelegenheiten des Zweckverbandes, wozu auch die Tarifgestaltung zählt. Für die Preiserhöhung bedarf es einer Dreiviertelmehrheit.

Die meisten Mandate in der Verbandsversammlung entfallen auf die Stadt Köln (11), die Stadt Bonn hat vier Sitze. Vertreten sind mit CDU, SPD, Grünen und FDP/Freien Wählern vier Fraktionen. Einen Fraktionszwang gibt es nicht.