Empfang im Botanischen Garten

Die Bonner Universitätsstiftung wird zehn Jahre alt

10 Jahre Bonner Universitätsstiftung: Einladung an die Medien

10 Jahre Bonner Universitätsstiftung: Einladung an die Medien

Bonn. Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Vor zehn Jahren wurde die Bonner Universitätsstiftung gegründet und hat in dieser Zeit ihr Anfangsvermögen nahezu verdreifacht. Ein Empfang im Botanischen Garten.

Was für eine Bilanz! Erst vor zehn Jahren gegründet, hat die Bonner Universitätsstiftung ihr Anfangsvermögen schon fast verdreifacht. Dennoch hat der Vorsitzende der Stiftung, Professor Wolfgang Löwer, beim Blick auf die kommenden Jahre einen Wunsch: „Wir freuen uns über jeden neuen Stifter, der unsere Arbeit unterstützen will. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen erkennen, dass ihnen ihr Vermögen nur transitorisch gehört. Wer damit eine Stiftung unterstützt, der überdauert sein eigenes Leben durch sein Engagement, seine Gedanken und seine Ideen“, erklärte er. Anlässlich des kleinen Jubiläums hatte die Stiftung am Mittwoch zu einem Empfang in den Botanischen Garten eingeladen.

Unter dem Motto „Menschen fördern. Ideen verwirklichen. Zukunft stiften“ unterstützt die Universitätsstiftung Forschung und Lehre. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens hat die Stiftung einen neuen Förderschwerpunkt gesetzt. Denn in Zukunft will sie verstärkt auch den akademischen Nachwuchs ins Visier nehmen. Dafür will sie eine „Grüne Lernwerkstatt“ auf dem Areal des Botanischen Gartens einrichten. Für rund 400.000 Euro könnte ein ehemaliges Personalgebäude in ein Labor für interessierte Schüler umgebaut werden. Dort sollen die Nachwuchswissenschaftler authentische Arbeitsgeräte wie Präparierbestecke vorfinden. „Es ist wichtig, dass wir frühzeitig das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken. Nur so öffnen wir ihnen den Weg in die Naturwissenschaften und ermöglichen ihnen einen Zugang zur naturwissenschaftlichen Bildung“, warb Löwer für das Projekt.

Einwerbung von Mitteln

Die Erfolgsgeschichte der Universitätsstiftung lässt sich für ihn exemplarisch an zwei Größen ablesen: an der Zunahme der Stiftungen und Stiftungsfonds unter ihrem Dach und an der wachsenden Zahl der jedes Jahr an junge Studierende vergebenen Deutschlandstipendien. „Anlässlich des 200. Universitätsjubiläums und dank der Initiative „100 für 200“ hat sich ihre Zahl zwischen 2018 und 2019 sogar nahezu verdoppelt. Beides spricht für das große Vertrauen der Förderer in die Stiftung“, erklärt er. Dieser Erfolg sei vor allem ihm zu verdanken, hieß es. Sein unermüdlicher Einsatz reichte dabei von der aktiven Einwerbung von Mitteln, wenn es gelte, neue Unterstützer für das Deutschlandstipendium zu gewinnen sowie etablierte Förderer in ihrem Engagement zu bestätigen, bis hin zur Vergabe der Stipendien.

Auch umgekehrt ist es ihm wichtig, dass die Stiftung für die Geförderten keine abstrakte Institution ohne Gesicht bleibt. So werden insbesondere bei den alljährlich stattfindenden Stipendiaten-Treffen die Menschen hinter der Förderung sichtbar, denn „hier begegnen die Anwesenden nicht nur ihren jeweiligen Unterstützern, sondern natürlich auch den Gremienmitgliedern der Bonner Universitätsstiftung“, so Löwer.