Festnahme am Dienstag

Dealer in Tannenbusch versteckt Tasche vor Polizei

Diensthund "Dexter" der Euskirchener Polizei.

Diensthund "Dexter" der Euskirchener Polizei.

Bonn-Tannenbusch. Zivilfahnder haben am Dienstagabend einen mutmaßlichen Drogendealer in Tannenbusch festgenommen. Bei der Kontrolle, bei der sie auch einen Spürhund einsetzten, reagierte der Mann aggressiv und versteckte seine Tasche in einer Böschung.

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist am Dienstagabend in Tannenbusch festgenommen worden. Wie die Polizei berichtet, fiel der 30-Jährige gegen 22 Uhr an einer Bahnhaltestelle auf. Es bestand der Verdacht, dass er kurz zuvor illegale Drogen an einen weiteren Mann verkauft hatte.

Als Zivilfahnder den Mann kontrollierten, reagierte er aggressiv und zeigte nur widerwillig seinen Ausweis. Als die Polizisten dann nach seiner Umhängetasche fragten, rannte er unvermittelt über Bahngleise davon und kehrte kurze Zeit später ohne die Tasche zurück. Er behauptete dann, keine Tasche dabei gehabt zu haben.

Die Zivilfahnder setzten einen Spürhund der Polizei Euskirchen ein, der die Umhängetasche in einer Böschung fand. Darin befanden sich mehrere Tütchen mit Marihuana sowie eine Feinwaage.

Der 30-Jährige wurde wegen des Verdachts des Drogenhandels vorläufig festgenommen. Nach Feststellung seiner Personalien war er am Mittwochmorgen wieder auf freiem Fuß. Anzeige wurde erstattet.