Bald kommt Staffel fünf

Das wurde aus den "Höhle der Löwen"-Kandidaten aus der Region

Eis und Parken

Suckit

Mit ihrem alkoholischen Eis "Suckit" versuchten zwei junge Kölner in der dritten Staffel der "Höhle der Löwe" zu punkten. Die Idee von Max Scharpenack und seinem Geschäftspartner Elvir Omerbegovic ist ganz simpel: Cocktails nicht als flüssige, sondern als tiefgekühlte Version. Verkauft werden die fünf populärsten Party- und Clubgetränke als Wassereis: Rum Orange, Strawberry Daiquiri, Mojito, Vodka Energy und Melon Sour.

Erfolg hatten die Unternehmer in der Show aber nicht. Dafür bei Supermärkten wie Rewe, HIT und Edeka und auf Festivals wie Rock am Ring und ihrem Online-Shop. Innerhalb der ersten zwei Jahre wurden so 750.000 Eis verkauft. Außerdem arbeitet das Kölner Unternehmen nun mit einem Bonner Unternehmen zusammen: Marco Knauf, Chef der Bonner Smoothies-Firma "True Fruits", ist ebenfalls an "Suckit" beteiligt.

Evopark

Vier Kölner Studenten sahnten fast den größten Deal in der Geschichte der "Höhle der Löwen" in der dritten Staffel ab. Um ihr neuartiges Parkbezahlsystem „Evopark“ nach einer Testphase in Düsseldorf und Koblenz bundesweit einführen zu können, brauchten die Studienfreunde Tobias Weiper, Marik Hermann, Maximilian Messing und Sven Lackinger von den Investoren die stolze Summe von 1,5 Millionen Euro. Dafür hätten sie aber lediglich 15 Prozent des Unternehmens abgeben wollen. Die App "Evopark" zeigt alle freien Parkplätze in den nächstliegenden Partner-Parkhäusern an. Nach einer einfachen Registrierung bei der App erhält der Autofahrer einen persönlichen Funkchip. Damit öffnen sich die Parkhausschranken bei jeder Ein- und Ausfahrt automatisch – ganz ohne Ziehen eines Parktickets. Bezahlt wird via Bankeinzug, Kreditkarte oder PayPal.

Am Ende kam der Deal über 1,5 Millionen Euro nicht zustande. Die Löwen wollten mehr Beteiligung am Unternehmen, die Kölner lehnten ab. Trotz der Absage konnten die Gründer in den vergangenen Monaten dennoch durchstarten – und das mit Erfolg. Finanzielle Unterstützung gab es von der neu gegründeten Porsche Digital GmbH, die mit einem siebenstelligen Betrag bei dem Parkservice-Anbieter einstieg und eine Minderheitsbeteiligung erhielt. Das System ist also trotzdem weiterhin im Einsatz. Beispielsweise in Bonn und Siegburg.

Mehr als 40.000 Kunden nutzen derzeit die Plattform von "Evopark". Das Unternehmen selbst ist seit Anfang des Jahres aber ein Teil der Bachmanngruppe und bietet ihre Plattform nur noch für Partner an. Alle Partner ohne eigene App, generieren ihre Kunden über die ursprüngliche "Evopark"-App.