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Das sind die beliebtesten Vornamen der Bonner

Um Frust zu vermeiden, sollten Eltern ihr erstgeborenes Kind auf die Geburt eines Geschwisterkindes vorbereiten.

Welchen Namen gebe ich meinem Baby? Das fragen sich auch viele Eltern vor der Geburt. Wir haben uns die beliebtesten Vornamen in Bonn angeschaut.

Bonn. Das Standesamt Bonn gibt die beliebtesten Vornamen für das Jahr 2017 bekannt. Zudem haben die Bonner im Vergleich zum Vorjahr mehr Babys zur Welt gebracht. Auch die Zahl der Hochzeiten ist angestiegen. Und am liebsten trauten sich die Bonner im Monat Dezember.

Während im bundesweiten Vergleich vor allem die Vornamen Emma und Ben in den Beliebtheitsskalen vorne liegen, haben die Bonner andere Favoriten. Im vergangenen Jahr haben sie laut Angabe des Standesamtes Bonn ihren Neugeborenen am häufigsten die Namen Emilia und Maximilian gegeben. Insgesamt verzeichnete das Standesamt 6701 Geburten. Davon wurden 85 Babys im Ausland geboren.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Geburten damit leicht angestiegen. 2016 kamen in der Bundesstadt 6616 Kinder zur Welt. Die drei beliebtesten Mädchennamen waren neben Emilia (51) Emma (50) und Mia (42). Jeweils 40 Eltern nannten ihre Tochter Lena beziehungsweise Marie. Bei den Jungen war Maximilian mit 59 Eintragungen der beliebteste Vorname. Aber auch Paul (50), Noah (49), Jonas (48) und Ben zählen zu den Favoriten.

Mehr als die Hälfte aller Neugeborenen (3792) erhielt nur einen Vornamen, rund ein Drittel der Eltern gab ihrem Kind einen Doppelnamen (2465). Nur etwa vier Prozent der Kinder wurden mit drei Vornamen beurkundet (294), zwei Prozent erhielten mehr als drei Vornamen (150). Das Standesamt dokumentierte für das Jahr 2017 insgesamt 4661 Todesfälle. Im Vorjahr waren es 4580 Sterbefälle.

Mehr Paare gaben sich das Ja-Wort

Auch bei den Eheschließungen lässt sich ein leichter Anstieg zum Vorjahr feststellen. Laut Angaben des Standesamtes wurden in Bonn im vergangenen Jahr 1644 standesamtliche Eheschließungen und 26 Eintragungen von Lebenspartnerschaften verbucht. Davon gaben sich 77 Paare im Ausland das Ja-Wort, die Ehe wurde im Anschluss nachträglich im Eheregister eingetragen.

Bis zur Gesetzesänderung zur gleichgeschlechtlichen Ehe wurden bis Ende September 26 Lebenspartnerschaften eingetragen. Nach der Gesetzesänderung gaben sich 38 homosexuelle Paare das Ja-Wort, 34 davon waren Umwandlungen einer bereits eingetragenen Lebenspartnerschaften in eine Ehe. 25 der gleichgeschlechtlichen Paare waren männlich, 13 weiblich.

 

Für ein Drittel aller Brautpaare war es nicht die erste Hochzeit. Und in 71 Prozent der Fälle entschieden sich die Eheleute für einen gemeinsamen Familiennamen. Hierbei scheint die Mehrheit noch die traditionelle Variante zu bevorzugen: 90 Prozent nahmen den Namen des Mannes an.

Obwohl der Wonnemonat Mai als Hochzeitsmonat gehandelt wird, traten in Bonn die meisten Paare im Dezember vor den Standesbeamten, der zweitbeliebteste Monat war der September.

Trauung an besonderen Orten

Wer sich nicht im Standesamt trauen lassen wollte, konnte stattdessen eine Ambientetrauung wählen. 2017 waren es 110 solcher Trauungen, die an besonderen Orten durchgeführt wurden. Die bevorzugten Orte waren das Schlosshotel Kommende in Ramersdorf sowie das Ballhaus Redoute und das Restaurant Godesburg in Bad Godesberg. Aber auch im Königshof, im Kameha Hotel, im Euro-Theater-Central, auf der Burg Lede, auf dem Schiff oder in der Bönnschen Bimmel wurde wieder geheiratet. Zwei Paare ließen sich auf Pützchens Markt trauen, ein Paar hatte die Trauung über den General-Anzeiger gewonnen.