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Christina Wunder hilft Berufseinsteigern

Hilft Berufseinsteigern: Christina Wunder.

Hilft Berufseinsteigern: Christina Wunder.

BONN. Christina Wunder bezeichnet sich selbst als Berufseinsteigerin. Durch das Bloggen möchte sie ihre Erfahrungen teilen und Menschen, die in einer ähnlichen Situation stecken, ein „Gefühl des Selbstbewusstseins“ vermitteln.

Christina Wunder ist schon viel herumgekommen. Nach dem Abitur ging es für die heute 26-Jährige zuerst nach England, wo sie an einer Schule Deutsch unterrichtete. Während ihres Studiums folgten ein Auslandssemester in Russland, ein Aufenthalt in Brüssel, wo sie für die Europäische Kommission tätig war, sowie ein Freiwilligendienst in Südafrika. Mittlerweile lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Andernach und arbeitet als Pressereferentin. Im Herbst 2014 hat sie mit dem Bloggen angefangen. Zu dieser Zeit sei sie auf der Suche nach einem „kreativen Ventil“ gewesen, wollte „etwas Eigenes“ produzieren.

Sie selbst bezeichnet sich als Berufseinsteigerin. Durch das Bloggen möchte sie ihre Erfahrungen teilen und Menschen, die in einer ähnlichen Situation stecken, ein „Gefühl des Selbstbewusstseins“ vermitteln.

Zwar gebe sie in ihrem Blog auch grundsätzliche Tipps, doch vor allem gehe es darum, ein „Buffet“ anzubieten. Jeder solle sich daran individuell bedienen können. Zu diesem Zweck veröffentlicht sie seit September 2015 zusammen mit ihrer Mitstreiterin, der 30-jährigen Jana Zieseniß, Videos, Berichte und Interviews. Wie schreibe ich eine Bewerbung? Wie sieht gutes Zeitmanagement aus? Was ist bei Stellenausschreibungen zu beachten? Diese Fragen werden dort beantwortet.

Für die Zukunft wünscht sich Christina Wunder, dass sich noch mehr Menschen an dem Projekt beteiligen. Ziel sei eine möglichst breite Vernetzung. Deshalb ist sie auch in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter unterwegs. Es gehe ihr darum, mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Geld verdiene sie mit ihrem Blog bislang nicht, allerdings sei das in Zukunft durchaus denkbar, erklärt Wunder. Vor allem hofft sie, dass aus dem Projekt eines Tages eine Community hervorgeht, in der sich Berufseinsteiger gegenseitig unterstützen.

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