Regionalbahn 23

Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber wendet sich an Bahnchef

10.01.2013 RHEIN-SIEG-KREIS. Die verspätungsgeplagten Nutzer der Regionalbahn 23 erhalten prominente Unterstützung. Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) hat sich an Bahnchef Rüdiger Grube gewandt und eine größere Zuverlässigkeit der RB 23 eingefordert.

"Die Pendlerinnen und Pendler sind genervt", fasste Kelber die Beschwerden über Unpünktlichkeit und Ausfälle der Regionalbahn RB 23 zusammen. Anfang Dezember hätten sich bei Kelber die Beschwerden über Zugausfälle und Verspätungen gehäuft, wobei die Pendler besonders über die mangelnde Fahrgastinformation zu Ursache und Umfang der Störungen verärgert gewesen seien.

"Trotz fehlender Informationen waren die Fahrgäste immer von der Hoffnung genährt, dass bald ein Zug einfährt", berichtete Kelber aus seinen Gesprächen.

Für die Zugausfälle und Verspätungen waren zum Beispiel am 10. Dezember nach Aussage der Deutschen Bahn (DB) defekte Türen verantwortlich; mit denen durfte der Zug nicht weiterfahren und blockierte dann das Gleis für nachfolgende Züge. Der Konzern bescheinige der Bahn auf der Voreifelstrecke eine Pünktlichkeitsquote von 98 Prozent im Jahr 2012 - das bezweifelt Kelber jedoch und will diese Zahl überprüfen lassen.

Die Bahn habe dem Sozialdemokraten zugesagt, die vorhandenen dynamischen Schriftanzeiger besser einzusetzen und die Fahrgäste auf diesem Wege über Umfang und Grund der Störung zu informieren. (Silke Elbern)