An die Rheinische Post

Bundeskartellamt gibt Übernahme des General-Anzeigers frei

Bonn. Das Bundeskartellamt gibt die Übernahme des Bonner General-Anzeigers durch die Rheinische Post frei. Das teilte die Behörde gestern mit.

Dem Verkauf des traditionsreichen Bonner Unternehmens General-Anzeiger an die Rheinische Post steht damit nichts mehr im Wege. Mit dem Vollzug der Transaktion wird bis Anfang Juni gerechnet.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, hält die Übernahme für kartellrechtlich unbedenklich. „Die Verbreitungsgebiete der ‚Rheinischen Post‘ und des ‚General-Anzeigers‘ überschneiden sich nicht. Daher machen sich die beiden Zeitungsgruppen praktisch keinen Wettbewerb um die Leser“, sagte Mundt laut einer Mitteilung seiner Behörde. Das Kartellamt bewertet im Rahmen der Fusionskontrolle, ob nach einem Zusammenschluss in den Regionen noch genügend Wettbewerb auf den Leser- und Anzeigenmärkten besteht.

Nach Abschluss des Verkaufs wird die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (RBVG), in der unter anderem die ‚Rheinische Post‘ erscheint, die Neusser KG mit dem ‚General-Anzeiger‘ und  Beteiligungen an weiteren Medienunternehmen komplett übernehmen.