Neuer Standort am WCCB

Bundesbüdchen kommt zurück nach Bonn

Jürgen Rausch, Peter Storsberg und Karl-Heinz Erdmann setzen zum symbolischen Spatenstich an.

Jürgen Rausch, Peter Storsberg und Karl-Heinz Erdmann setzen zum symbolischen Spatenstich an.

Bonn. Nach zwölf Jahren kehrt das Bundesbüdchen in das ehemalige Regierungsviertel zurück. Die NRW-Stiftung hat dem Förderverein Bundesbüdchen die Zusage über 55.000 Euro für die Herrichtung des Grundstücks neben dem WCCB gegeben.

Wenn alles glatt läuft, dann tritt in wenigen Wochen das Bundesbüdchen nach zwölf Jahren seine Rückreise aus dem Exil in einem Bauhof in Bornheim in das ehemalige Regierungsviertel an. Voraussichtlich im Spätsommer soll der dann restaurierte denkmalgeschützte Verkaufspavillon, bei dem schon Konrad Adenauer Siedewurst bestellte, unweit seines früheren Stammplatzes, gleich neben dem WCCB, wieder eröffnen.

2006 musste der Pavillon für den Bau des Kongresszentrums weichen. Am Mittwoch überreichte Professor Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, an Peter Storsberg, Vorsitzender des Fördervereins Historischer Verkaufspavillon, die Förderzusage der Stiftung in Höhe von 55.000 Euro. Es ist die Hälfte der Summe, die zur Herrichtung des Grundstücks benötigt wird. Die andere Hälfte stellt die Stadt bereit. Die Arbeiten sollen in Kürze starten. Jürgen Rausch, der frühere Betreiber des Bundesbüdchens, und Storsberg freuten sich sehr über diese zusätzlichen Mittel. „Wir hoffen, dass das Büdchen im Mai hier steht und wir umgehend mit der Restaurierung starten können“, sagte Storsberg. Es soll denkmalgerecht in seinen früheren Zustand versetzt werden mit einer Ausnahme: Die Zigarettenwerbung wird es nicht mehr geben.

Die Gesamtkosten schätzt Storsberg auf etwa 450.000 Euro. Einen großen Teil des Geldes haben die Stiftung Deutscher Denkmalschutz und der Bund bereitgestellt, zudem hat der Verein Spenden gesammelt. Eigentümer des Büdchens wird künftig der Förderverein sein, der Kiosk soll an eine Bäckerei verpachtet werden.