Betonklötze sichern Zufahrten

Buden auf dem Bonner Weihnachtsmarkt sind offen

Auch in Bonn sind die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt mit tonnenschweren Betonklötzen gesichert

Auch in Bonn sind die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt mit tonnenschweren Betonklötzen gesichert

Bonn. Die Buden auf dem Bonner Weihnachtsmarkt sind offen, in wenigen Stunden wird der Markt auch offiziell eröffnet. Wie in anderen Städten sind die Zufahrten mit tonnenschweren Betonklötzen gesichert.

Um 17 Uhr ist an diesem Freitag die feierliche Eröffnung des Bonner Weihnachtsmarkts mit Chormusik  und Begrüßung durch Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners auf der Bühne vor dem Sterntor.  Schon seit elf Uhr haben die Buden geöffnet, auch die Kinderkarussells und das Riesenrad drehen sich bereits.

Reibekuchen- und Bratapfelduft erfüllt die Luft, die ersten Besucher genießen trotz des Dauerregens bereits das erste Glas Glühwein oder Punsch. 185 Teilnehmer zählt in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt, darunter sind viele Kunsthandwerker aus der Region.

Noch gewöhnen müssen sich die Besucher wohl an die erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt und an die großen Betonklötze an den Zufahrten zum Münster- , Friedens- und Mühlheimer Platz. Sie sollen verhindern, dass jemand mit einem Fahrzeug in hohem Tempo auf den Weihnachtsmarkt fährt.

Sicherheit wird groß geschrieben

Zusätzlich wollen Stadt und Polizei die neuralgischen Stellen täglich ab 12 Uhr, wenn die Lieferzeiten beendet sind, mit ihren Fahrzeugen blockieren. Sicherheit wird auch in Bonn groß geschrieben, aber nicht erst seit dem Anschlag im vorigen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin.

 

Denn bereits seit vielen Jahren ist die Polizei mit ihrer mobilen Wache auf dem Münsterplatz vertreten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Taschendieben, die in der Vorweihnachtszeit gern in den vollen Innenstädten und auf Weihnachtsmärkten ihr Unwesen treiben.

Deshalb verteilt die Polizei auch in diesem Jahr wieder die "Alarm-Glöckchen", die jeder an seiner Tasche befestigen sollte, so dass jeder fremde Zugriff hörbar wird. Auch wollen die Stadtwerke in diesem Jahr wieder per Warnhinweisen in den Bussen und Bahnen die Menschen für das Problem mit den Taschendieben stärker sensibilisieren.