Sammlung von Unterschriften

Bonner plant Bürgerbegehren für Turm in der Rheinaue

Einem umgedrehten Kronleuchter ähnelt die Spitze des 160 Meter hohen Turms.

Einem umgedrehten Kronleuchter ähnelt die Spitze des 160 Meter hohen Turms.

Bonn. Horst Burbulla, der durch die Entwicklung von Kamerakränen bekannt geworden ist und einen Oscar erhalten hat, will in der Rheinaue einen Turm bauen. Jetzt sammelt er Unterschriften für ein Bürgerbegehren.

Der Bonner Horst Burbulla will ein Bürgerbegehren bei der Stadt einreichen, um am Rande der Rheinaue einen 160 Meter hohen Turm für Veranstaltungen auf dem Parkplatz an der Charles-de-Gaulle-Straße zu errichten. Startschuss für das Werben um die Bürgergunst wird am Donnerstag, 27. Juni, von 17 bis 20 Uhr auf dem Münsterplatz sein.

Danach soll ein Pagodenzelt bis Sonntag täglich von 12 bis 20 Uhr besetzt sein. Dort und in den nächsten zwölf Monaten an wechselnden Orten soll ein Modell des Turms in 3D erlebbar gemacht werden. Der Unternehmer, der für seine Erfindung eines Kamerakrans einen Oscar erhielt, plant, den Turm von der Stadt bauen zu lassen und ihn dann 50 Jahre lang zu pachten.

Burbulla schätzt die Kosten für die Stadt auf zwölf Millionen Euro. Um seine Träume zu verwirklichen, bräuchte er 9944 Unterschriften von Bonnern ab 16 Jahren. Ein initiatorisches Bürgerbegehren ist nach Auskunft des Presseamts möglich. Der Rat müsse nach Einreichen der Unterschriftenlisten feststellen, ob es zulässig sei. Entspricht der Rat einem zulässigen Bürgerbegehren nicht, wäre innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchzuführen. Burballa erklärte: „Ich möchte erfahren, ob die Bonner an dem Projekt Interesse haben.“