"ZeSaBo" - Hilfe ist jederzeit möglich

Bonner Sachspendenlager startet mit neuem Standort

An die Arbeit: (von links) Jan Erik Meyer, Susanne Breuer und Beatrix Hartmann im Lager. Als Geschenk haben sie die Königsskulptur von Ralf Knoblauch erhalten.

An die Arbeit: (von links) Jan Erik Meyer, Susanne Breuer und Beatrix Hartmann im Lager. Als Geschenk haben sie die Königsskulptur von Ralf Knoblauch erhalten.

Bonn. Das Zentrallager Sachspenden Bonn hat an der Endenicher Allee eine neue Bleibe gefunden, die am Montagvormittag feierlich eröffnet wurde. Das Ehrenamt kommt Hilfsbedürftigen zu Gute.

Noch ist viel Platz in den zahllosen Kartons, die sich in den Regalen türmen. Doch schon bald werden sie gut gefüllt sein. Platz haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Zentrallagers Sachspenden Bonn (ZeSaBo) in ihrem neuen Lager an der Endenicher Straße 95 auf jeden Fall genug. Am Montagvormittag wurde es feierlich eröffnet.

Sowohl Gäste aus Politik und Kirche als auch aus anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen kamen zur Feuer. Das ZeSaBo nimmt Sachspenden entgegen und verteilt sie weiter an Institutionen, die Hilfsbedürftige unterstützen, und private Abnehmer. Die Mitarbeiter kümmern sich außerdem um Spendenaufrufe und die Qualitätsprüfung, Sortierung und Einlagerung der Ware.

„Dass wir heute die Neueröffnung feiern können, hing lange am seidenen Faden“, sagte Angelika Esch, Sozialausschuss- und Fraktionsvorsitzende der SPD. Doch die Bewilligung eines Antrags ihrer Fraktion habe dafür gesorgt, dass die Stadt für die nächsten zwei Jahre einen Mietzuschuss gewährt. Trotzdem seien auch Geldspenden nötig, um das Lager zu unterhalten.

Besonderes Geschenk zur Neueröffnung

Esch lobt die Funktion des ZeSaBo und das freiwillige Engagement der Helfer: „Dies ist unabdingbar für die Hilfe für Bedürftige.“ Dem kann Geschäftsführer und Betriebsleiter Jan Erik Meyer nur beipflichten: „Das Lager sorgt dafür, dass Hilfe jederzeit möglich ist.“

Er sei sehr glücklich, dass es nun wieder losgehe. Zur Neueröffnung gab es auch ein besonderes Geschenk: Der Künstler und Diakon der Kirchgemeinde Thomas Morus, Ralf Knoblauch, überreichte dem ZeSaBo eine seiner Königsskulpturen.

Mit ihnen will er darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch eine Königswürde besitze, und meinte: „Das Lager verbessert die Lebenslage der Menschen, es gibt ihnen Lebensqualität und somit auch ein Stück ihrer Würde zurück. Es lässt ihr Selbstwertgefühl steigen.“ Jeder Mensch werde im ZeSaBo königlich empfangen.

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