Weniger Händler als erwartet

Bonner Rheinauen-Flohmarkt startet frostig in neue Saison

Bonn. Mit eisigen Temperaturen startete der allseits beliebte Rheinauen-Flohmarkt in Bonn in die neue Saison. Es kamen deutlich weniger Händler als erwartet und sorgte so für eine erste, eher verhaltene Bilanz.

Die Mütze tief ins Gesicht gezogen, den Kragen bis übers Kinn und die Hände in den Jackentaschen vergraben. Schnäppchenjäger mussten sich warm anziehen beim Auftakt des Rheinauen-Flohmarkts. Der beliebte Flohmarkt startete für die Händler und Besucher mit eisigen Temperaturen in die neue Saison. Nach den ersten Stunden zog Veranstalterin Anja Ziegenspeck eine ernüchternde Bilanz.

Von den erwarteten 400 Händlern seien nur rund 250 gekommen: „Der Start ist natürlich sehr bescheiden. Mit dem Wintereinbruch hatte keiner gerechnet", so Ziegenspeck. Gerade für Familien mit Kindern sei es einfach viel zu kalt. Dennoch ließen sich viele Flohmarkt-Liebhaber von Schnee und Kälte nicht beeindrucken und stöberten durch antiken Trödel, buntes Spielzeug und meterhohe Bücherstapel.

„Der Rheinauen-Flohmarkt ist immer gut. Hier kann man sich bei Wind und Wetter hinstellten. Wenn der Schnee kommt, legen wir halt eine Plane drüber", erklärte Trödelverkäufer Alfred Burggraf zufrieden. Der nächste Flohmarkt in der Rheinaue findet am 21. April statt.