Verkehrsunfälle und unsicheres Fahren

Bonner Polizei zieht betrunkene Jecken aus dem Verkehr

Mit Alkohol-Interlock müssen Autofahrer nicht erst bei einer Polizeikontrolle pusten, sondern schon im eigenen Wagen.

Mit Alkohol-Interlock müssen Autofahrer nicht erst bei einer Polizeikontrolle pusten, sondern schon im eigenen Wagen.

Bonn. Das Ende einer Feier endet für einen 20-jährigen Bonner in der Nacht auf Sonntag mit einem Unfall. Mit 1,46 Promille im Blut fährt er gegen eine Verkehrsinsel. Ein anderer Autofahrer hatte bereits eine Flasche Wodka getrunken, als die Polizei ihn anhielt.

In der Nacht zu Sonntag hat ein 20-jähriger Meckenheimer gegen 3.45 Uhr  laut Polizeiangaben im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht. Der junge Mann war in seinem Smart auf der Reuterstraße in Richtung des Bundeskanzlerplatzes unterwegs. In der Höhe des Jagdweges kam er allerdings links von der Fahrbahn ab und krachte mit seinem Smart in eine Verkehrsinsel.

Als die Polizei den Unfall aufnahm bemerkte sie den Alkoholgeruch des Mannes. Der auf der Polizeiwache durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Eine Ärztin entnahm dem Mann daraufhin eine Blutprobe und die Polizei zog den Führerschein des Mannes ein. Da der Smart nicht mehr fahrtauglich war, musste er abgeschleppt werden. Der verursachte Schaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt. Gegen den Mann wurde außerdem ein Strafverfahren eingeleitet.

Polizei kontrolliert die Bonner Innenstadt

Die Polizei warnt weiterhin ausdrücklich alle Jecken im betrunkenen Zustand Auto zu fahren. Auch Restalkohol von der Nacht davor sei gefährlich. Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten wird die Polizei die Kontrollen in der Bonner Innenstadt bis zum Aschermittwoch fortsetzen.

Am Freitagabend gegen 18 Uhr wurde ein 59-Jähriger Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei seiner Fahrt von der Kopenhagener Straße auf die Kölnstraße bemerkte die Polizei seine unsichere Fahrweise. Zudem war die Beleuchtung seines Autos nicht angeschaltet. Bei der Kontrolle wurde ein Alkoholwert von 0,98 Promille festgestellt. Dem Mann wurde der Führerschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheits am Steuer wird eingeleitet.

Am Samstagmorgen um 9.15 Uhr wurde ein 23-jähriger Bornheimer aus dem Verkehr gezogen. Er fiel Polizisten in einem Streifenwagen auf, weil er trotz bewölkten Wetters mit einer Sonnenbrille unterwegs war. Sie hielten den Mann in der August-Bier-Straße an und kontrollierten ihn. Dabei zeigte der Mann eine verwaschene Aussprache und roch nach Alkohol. Auf Nachfrage der Beamten gab er an, eine Flasche Wodka getrunken zu haben. Ein durchgeführter Test ergab bei ihm einen Promillewert von 1,7. Er durfte nicht weiter fahren und musste seinen Führerschein, sowie eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer erlassen.