Rat akzeptiert Kompromiss mit Initiativen

Bonner Oberbürgermeister unterzeichnet Auftrag für neues Bad

So soll das geplante Schwimmbad aussehen.

So soll das geplante Schwimmbad aussehen.

Bonn. Jetzt ist es definitiv: Die Stadt verzichtet auf eine Beschwerde gegen den Wasserland-Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln. Oberbürgermeister Ashok Sridharan untereichnete unterdessen den Auftrag für den Bau des Bads.

Der Rat hat in einer Sondersitzung am Montagabend die Kompromisslösung zustimmend zur Kenntnis genommen, die von der Stadt mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen das geplante Hallenbad in Dottendorf vereinbart worden war.

Beide Seiten einigten sich auf eine neue amtliche Kostenschätzung, die jetzt auf den Unterschriftenlisten gegen das Wasserland-Projekt abgedruckt werden soll. Kämmerin Margarete Heidler betonte allerdings im Rat, dass die Verwaltung bei ihren Zahlen für den Neubau und die alternative Sanierung von Kurfürsten- und Frankenbad bleibe. Nach Lesart der Stadt wäre die Sanierungsvariante deutlich teurer; die Initiativen sehen das anders.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat unterdessen den Betrauungsakt für das Wasserland-Projekt unterzeichnet. Damit haben die Bonner Stadtwerke nun auch formell den Auftrag, das Bad zu bauen und zu betreiben - wie von der Ratsmehrheit im Dezember beschlossen.