Botschaften sorgen für Verwirrung

Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan twittert jetzt

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Interview mit dem GA.

Der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan versucht sich neuerdings auf Twitter.

Bonn. Ashok Sridharan, Oberbürgermeister von Bonn, hat neuerdings einen eigenen Account auf Twitter. Auf dem sorgte er zunächst allerdings für Verwirrung. Nutzer spekulierten nach den ersten Tweets, ob es sich bei dem Profil um einen Fake handelt.

Seit Dienstagabend hat der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan ein eigenes Profil auf Twitter - und sorgte damit zunächst für große Verwirrung. Zum Start in dem sozialen Netzwerk schickte Sridharan nämlich keineswegs eine Begrüßung an seine Follower ab, sondern einen Tweet mit den Worten: "Wir müssen doch Energie sparen! Das Licht im Büro ist aus".

Prompt folgten die ersten Reaktionen von Nutzern, insbesondere Nachfragen und Skepsis. "Sind Sie es denn wirklich?", fragte der eine. "Man weiß ja nie...", antwortete die andere. Auch das Presseamt der Stadt Bonn wusste nach einer ersten GA-Anfrage zunächst nicht, ob es sich bei dem Profil um eine Fälschung handelt. Doch schließlich folgte die Bestätigung: Ja, es ist der Oberbürgermeister höchstpersönlich, der dort seine Botschaften absendet.

Sridharan befindet sich momentan in der Kur, für ihn womöglich der perfekte Zeitpunkt, um eine Karriere auf Twitter zu starten. So ließ er seine Follower bereits wissen, dass er am Bonner Nachtlauf teilnehmen wird und dass seine Lieblingsfarbe Rot ist. Schließlich stellte auch er selbst klar, dass das Profil keine Fälschung ist und sendete den folgenden Tweet: "Ja, ich bin seit gestern auf Twitter und werde Ende des Monats aktiv berichten".

Im Gespräch mit dem General-Anzeiger betonte Sridharan, dass Twitter für ihn eine Möglichkeit darstelle, die Initiative "Digitales Bonn" weiter voranzubringen. Sei er bislang nur auf Facebook aktiv gewesen, so wolle er nun auch auf Twitter mehr Bürger erreichen. Das scheint zu funktionieren. Nach wenigen Stunden folgen ihm bereits 114 Personen. Damit sollte die anfängliche Verwirrung überstanden sein.