16 NRW-Städte machen mit

Bonner Feuerwehr beteiligt sich an "Twittergewitter"

Im Ernstfall läuft die Zeit: Nach acht Minuten muss die Feuerwehr mit neun Einsatzkräften vor Ort sein. Das ist eines der Ziele des Brandschutzbedarfsplans.

Symbolfoto.

11.02.2019 Bonn. Feuerwehren in ganz NRW haben für den heutigen Montag die Aktion "Twittergewitter" angekündigt. Deutschlandweit nehmen 41 Berufsfeuerwehren daran teil. Auch die Bonner Feuerwehr will mitmachen.

Am ersten bundesweiten „Twittergewitter“ von Berufsfeuerwehren wollen Brandbekämpfer aus 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Zwölf Stunden lang sollen unter „#112live“ Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden. An der bundesweiten Aktion nehmen am heutigen Montag 41 Berufsfeuerwehren zwischen 8 bis 20 Uhr teil.

In NRW wollen sich Aachen, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen, Mülheim, Oberhausen, Ratingen, Solingen und Wuppertal beteiligen. Die Feuerwehr in Berlin twittert bereits seit zehn Jahren und hat inzwischen über 110.000 Follower.

 

Der Montag (11.2.) ist - passend zur Notrufnummer 112 - zum zehnten Mal der europäische Tag des Notrufs. Die Feuerwehr Düsseldorf etwa will live aus der Leitstelle auf der Hüttenstraße twittern.

„In dieser bislang einmaligen bundesweiten Aktion möchten wir den Menschen draußen zeigen, was die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hier in Düsseldorf täglich leisten“, erklärte David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr. Unter den Hashtags #112live und der Städte-Adresse (etwa #Düsseldorf112) sind die Feuerwehren präsent. (dpa)