Beschlossen, aber nicht erledigt

Die Stadtverwaltung hat auf Wunsch der Politik jetzt eine Liste mit unerledigten Beschlüssen vorgelegt, auf der 17 Projekte vermerkt sind. Der GA stellt einige davon vor und nennt die Begründungen, die für die Nichtausführung verantwortlich sind, sofern sie mitgeteilt wurden.

Verkehrsberuhigung Duisdorf-Zentrum und Oberdorf: Über diese politische Forderung von 2016 gibt es keinen neuen Sachstand, so die Stadt. Die Prüfung des bestehenden Verkehrskonzepts und die Erarbeitung von Vorschlägen „konnte aus Kapazitätsgründen und anderer vordringlicher Projekte noch nicht erfolgen“.

Arkaden Rochusstraße: Die noch als städtebauliche Forderung für die unteren Fußgängerzone vorgesehene Festsetzung soll geändert werden, was seit 2016 klar ist. Die Bauaufsicht führe Gespräche mit den Bauherren, um eine Lösung herbeizuführen, heißt es. Ende offen.

Planung zur Sanierung des Hardtbergbades: Der Beschluss fiel 2016, im Herbst 2018 sollen die Vorplanungen vorgestellt werden, die Entwurfs- und Ausführungsplanung erst anschließend. Keine Begründung, warum bisher so viel Zeit ins Land ging.

Zustand der Fußgängerzone: Seit 2015 steht dieser Beschluss. 2018 sollen Flickarbeiten durchgeführt werden.

Bau von P&R-Parkplätzen hinter dem Bahnhof Duisdorf: Eine unendliche Geschichte, die bereits seit 2014 beschlossen ist. Weil der Deutschen Bahn dadurch Ausgleichsflächen entfielen und man diese in der näheren Umgebung ausweisen muss, dauert und dauert das Verfahren. Und nehme „sicherlich noch viel Zeit in Anspruch“, kündigte die Stadt an.

Nutzungs- und Entgeltordnung für städtische Räume und Einrichtungen: Schon 2010 wurde ein neues Konzept beauftragt. Weil die Lage unübersichtlich und die Räume viele sind, wurde die Neufassung nicht weiterverfolgt.